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Kein Vorbeikommen: Denklingens Lukas Greif behauptet d en Ball gegen Bernbeurens Florian Kelz. Der Neuzugang macht später mit seinem Tor zum 3:1 den Sieg für den VfL perfekt. 

Absteiger Denklingen ist für Bernbeuren eine Nummer zu groß

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Für den TSV Bernbeuren gab‘s in Denklingen nichts zu holen. Das Team ging trotz früher Führung als Verlierer vom Platz.

Denklingen – Als eine Nummer zu groß erwies sich der VfL Denklingen für den TSV Bernbeuren. Die Mannen von Trainer Daniel Deli hatten Probleme, das Tempo des Bezirksligaabsteigers mitzugehen und unterlagen am Ende dennoch nur relativ knapp mit 2:3.

„Die Niederlage geht in Ordnung. Denklingen hat eine starke Mannschaft und vor allem nach vorne viel Qualität“, urteilte TSV-Coach Daniel Deli. „Für ein Auswärtsspiel zu so früher Zeit war ich mit der Leistung aber zufrieden“, ergänzte Deli.

„Wir hätten das Spiel eigentlich 8:2 gewinnen müssen“, sagte VfL-Trainer Markus Ansorge bei seinem Heimdebüt als VfL-Trainer. „Unser Problem war wie schon in Oberweikertshofen die Chancenverwertung“, bilanzierte Ansorge.

Denklingen verschläft die Anfangsphase

Sein Team verschlief die Anfangsphase zunächst komplett. Nach einem Foul von Moritz Hemkendreis an Sebastian Osterried entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Vom Punkt traf Martin Schmölz (10.) zum 0:1. Erst nach einer Viertelstunde wachte der VfL auf. Vor 200 Zuschauern gelang Armin Sporer (23.) auch der Ausgleich. Kurz vor dem Wechsel bereitete Rückkehrer Lukas Greif die Führung der Hausherren vor. Andreas Schiessl (42.) musste nur noch einschieben.

In der zweiten Hälfte dominierten die Denklinger klar das Geschehen. „Weil wir oft viel zu leicht den Ball verloren“, ärgerte sich Deli. Nach einer schönen Kombination erhöhte Greif (60.) auf 3:1. „Da gab es aber wie schon beim 1:1 davor ein nicht gegebenes Foul“, monierte der TSV-Coach. Simon Ried (76.) verpasste danach bei einem Pfostentreffer die Entscheidung zugunsten des VfL. Die Gastgeber machten es stattdessen noch einmal spannend. Sie leisteten sich einen Patzer, den Michael Boos (77.) zum Anschlusstreffer nutzte. Ein Sturmlauf der Bernbeurener in der Schlussphase blieb jedoch aus. Denklingen vergab dagegen durch zweimal Dominik Karg (78., 81.) und zweimal Simon Ried (85., 87.) noch vier Großchancen, das Resultat deutlicher zu gestalten. „Wir sind aber auf einem guten Weg“, resümierte Ansorge nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel.

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