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Einer von bisher 18 Torjubeln des TSV Altenstadt in der Kreisliga 2: Das Foto zeigt Eggon Gashi (Nr.13), mit fünf Toren Altenstadts treffsicherster Spieler, beim Jubeln nach dem 1:0 gegen den SV Polling. Das Spiel endete 2:1.

Fußballzwischenbilanz

Der TSV Altenstadt hat immer wieder Ärger mit den Hinrunden

Hinrunden und der TSV Altenstadt passen offenbar nicht zusammen. Wieder finden sich die Altenstädter im Tabellenkeller der Kreisliga 2 wieder, wo sie keineswegs bleiben wollen.

Altenstadt – Wie schon die beiden vergangenen Saisons tat sich der TSV Altenstadt auch in der Hinrunde 2018 schwer. Nach 15 Spieltagen liegen die Altenstädter in der Kreisliga 2 auf dem neunten Rang. Die Zielsetzung für die Rückrunde ist klar. „Wir wollen so schnell wie möglich hinten wegkommen“, sagt Robert Kanzler, Spielertrainer beim TSV, „damit wir am Saisonende nicht gegen den Abstieg kämpfen müssen.“

Aktuell beträgt der Vorsprung der Altenstädter nur einen Punkt auf den ersten Relegationsplatz. Dass der Kader gut genug ist, ist für Kanzler keine Frage. Deshalb war der bisherige Saisonverlauf für ihn „etwas enttäuschend“. „Wir haben uns mehr vorgenommen und wollten oben mitspielen“, sagt er.

Der TSV Altenstadt hat immer wieder Ärger mit den Hinrunden

Das verwundert nicht, hatte der TSV nach dem Aufstieg 2016 in der Kreisliga doch zweimal in Folge den dritten Platz belegt. Die Hinrunden stellten sich dabei ähnlich dar wie auch in der laufenden Saison. Nach der Hinserie 2016 stand Altenstadt sogar als Vorletzter noch auf einem Abstiegsplatz. Und auch die folgende Hinrunde war mit Platz zehn nur unwesentlich besser. Nach dem Winter holten sie dagegen umso mehr Punkte. Dass das nicht jedes Jahr so klappt, weiß auch der Trainer und warnt: „Wenn wir nicht gut in die Rückrunde starten, müssen wir aufpassen.“

Diese Saison lautet die Zwischenbilanz je fünf Siege, Unentschieden und Niederlagen. „Mehr Durchschnitt geht nicht“, sagt der Spielertrainer. Die Gründe für das bisherige Abschneiden sind für ihn vielfältig. „Unter anderem haben wir noch nicht den Goalgetter gefunden“, erklärt er. Eggon Gashi ist mit fünf Saisontoren bisher Altenstadts gefährlichster Angreifer. Lediglich 18 Treffer gelangen dem Team. Seltener trafen nur die Mannschaften aus Gröbenzell und Landsberg, die die beiden letzten Plätze der Kreisliga belegen. Chancen hätten sie sich genug rausgespielt, erzählt der Trainer, lediglich die Verwertung blieb mangelhaft. „Daran arbeiten wir in der Rückrundenvorbereitung“, sagt Kanzler, der zuversichtlich auf die zweite Saisonhälfte blickt. Für mehr Tore soll in der Rückrunde auch Kadircan Yapici sorgen. Der 18-jährige Stürmer kommt von der SpVgg Kaufbeuren. In der Hinrunde erzielte er in der Kreisliga Allgäu für die U19 elf Saisontore.

Die Vorbereitung war kurz und intensiv

Mit zwei Niederlagen startete der TSV Altenstadt in die Saison. „Anfangs hatten wir auch Pech“, sagt Kanzler. Anschließend fing sich sein Team und kletterte bis auf den vierten Tabellenplatz. Danach ging jedoch nur noch wenig. „Da hat auch der Trainingsfleiß nachgelassen“, spricht der 32-Jährige mahnende Worte. Zugleich kreidet er sich und seinem Trainerkollegen Christoph Schmitt an, es nicht geschafft zu haben, für die nötige Motivation zu sorgen. Mitte Februar starteten die Altenstädter in die Vorbereitung. „Kurz und intensiv“, sagt Kanzler. „Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht.“ Um nicht nur laufen zu gehen, haben sich die Trainer viel einfallen lassen. Neben Einheiten mit einem Fitnesstrainer waren insgesamt sechs Testspiele geplant. Zudem ging es Anfang März zum Trainingslager nach Cesenatico an die italienische Adriaküste. Dort sollten die letzten Grundlagen für die nächste Aufholjagd gelegt werden.

von Phillip Plesch

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