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Der TSV Bernbeuren um Trainer Daniel Deli befindet sich derzeit in starker Form. 

Kreisliga 2

Bernbeuren reist als Favorit nach Fürstenfeldbruck

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Der TSV Bernbeuren ist in der Kreisliga 2 sowas wie das Team der Stunde. Gegen Fürstenfeldbruck möchte er das auch bleiben.

Bernbeuren – „Nach der Saison werden wir auf diese zwei Wochen zurückblicken“, sagt Daniel Deli, Trainer des TSV Bernbeuren. In vier Spielen innerhalb von zwölf Tagen holte der TSV Bernbeuren in der Fußball-Kreisliga 2 zuletzt vier Siege und kletterte auf Platz vier. „In der Endabrechnung haben uns diese zwei Wochen dann entweder gerettet, oder nach vorn gespült“, ergänzt er. Am Samstag (16 Uhr) ist Bernbeuren zu Gast beim SC Fürstenfeldbruck, und möchte die Siegesserie ausbauen.

Der SCF zählt zu den wenigen Mannschaften in der Kreisliga 2, gegen die der TSV Bernbeuren in den vergangenen Jahren nicht gespielt hat. Das liegt daran, dass der SC seit Jahrzehnten in der Bayern- oder Landesliga unterwegs war. Nach drei Jahren in der Bezirksliga hat der Traditionsverein mit dem Abstieg in die Kreisliga vergangenen Sommer seinen vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Deli erwartet eine Mannschaft, die „gepflegten Fußball spielt“ und „mit guten Technikern“ gespickt ist.

Offensiv-Trio hat derzeit gute Form

Viel mehr zählt für den Trainer aber der Blick auf die eigene Leistung. Wenn seine Mannschaft gierig und bissig bleibe, könne sie sich weiter im oberen Teil der Tabelle halten. „Wenn nicht, stecken wir bald wieder in dem Sumpf, in dem wir davor waren“, sagt Deli. Als Stärken seines Teams beschreibt der Trainer die hohe Quote gewonnener Zweikämpfe, Aggressivität und Disziplin im Spiel gegen den Ball. Und in der Offensive hat der TSV mit Michael Boos, Adrian Natzeder und Fabian Hofmann derzeit drei Spieler, die sich laut Deli „in guter Form“ befinden. Boos hat mit acht Saisontoren bereits mehr geschossen als die komplette vergangene Saison (sieben).

Mit der Favoritenrolle, die den Bernbeurenern nun gezwungenermaßen zufällt, haben sie kein Problem. „Das kennen wir aus der Kreisklasse“, so Deli, der davor warnt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Neben den Langzeitverletzten muss der Coach gegen Fürstenfeldbruck auf Lukas Bauer und Lukas Zugmaier verzichten, die beide mit der Eishockeymannschaft des ERC Lechbruck im Trainingslager in Österreich sind. Dafür kehren Christian Grotz und Florian Kelz, die in den vergangenen Wochen „ein Stück hinten dran waren“, wieder in den Kader zurück.

In der Kreisliga 2 spielt außerdem Denklingen in Penzing

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