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Stefan Kelz (rechts, hier gegen Denklingen) schoss den Anschlusstreffer für Bernbeuren.

Bernbeurens Serie ist gerissen: „Dann starten wir eben eine neue“

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Sieben Mal in Folge hat Kreisligist Bernbeuren nicht verloren. In Oberweikertshofen war Schluss mit der schönen Serie.

Bernbeuren – Daniel Deli versucht stets, keine Kommentare zum Schiedsrichter abzugeben. Nach der Partie beim SC Oberweikertshofen II gelang ihm das nicht. Über zu viele Szenen ärgerte sich der Trainer von Fußball-Kreisligist TSV Bernbeuren. „Ich sage es höflich: Er war heimbemüht“, kommentiert Deli. Doch die Schuld an der 1:3 (0:2)-Niederlage kann und will der Trainer trotzdem nicht auf den Schiedsrichter abwälzen. „Es lag auch an uns. Unsere Leistung war nicht gut genug, um zu gewinnen“, sagt Deli. „Vielleicht wäre sie gut genug für einen Punkt gewesen.“ Aber dafür hätte sich der TSV nicht so viele Fehler leisten dürfen. Drei von ihnen führten zu Gegentoren.

Abwehrfehler führt zum Rückstand

Das erste Mal schlug der SC Oberweikertshofen II in der 26. Minute zu. „Eigentlich war der Spieler, der den Ball bekam, klar im Abseits“, sagt Deli. Doch der Pfiff blieb aus und der Oberweikertshofener konnte zurück auf Miralem Brkic spielen, der zum 1:0 traf. „Das war auch ein Abwehrfehler“, sagt Deli. Danach habe sein Team die Partie auf dem tiefen Boden im Griff gehabt. Bis zur 37. Minute. Da stürmte Brkic in einen misslungenen Rückpass des TSV hinein und erhöhte auf 2:0.

Anschlusstreffer nach der Pause

Nach der Pause „plätscherte das Spiel so dahin“, beschreibt Deli. Obwohl Bernbeurens Stefan Kelz laut dem TSV-Trainer „meterweit im Abseits stand“, wurde sein Treffer zum 1:2 gegeben. Danach war Bernbeuren nah dran am Ausgleich. Doch nach einem Handspiel im SC-Sechzehner hörte Deli wieder keinen Pfiff. Als er kurz darauf damit rechnete, dass sein Team eine Ecke bekommen würde, sah er einen Abstoß. Der wurde dem TSV zum Verhängnis. Eigentlich konnte Bernbeuren den Ball klären, doch dann ging der letzte Mann ins 1:1 und verlor die Kugel an einen Oberweikertshofener, der abzog. Simon Hofmann warf sich in die Schussbahn, konnte das 3:1 für die Gastgeber aber nicht verhindern. Die Partie war gelaufen. „Wir müssen akzeptieren, dass unsere Serie mit sieben Spielen ohne Niederlage vorbei ist“, sagt Deli. „Dann starten wir eben eine neue.“ 

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