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Kampf und Krampf dominieren im Schlagerspiel

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Von: Roland Halmel

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Schenkten sich nichts: Denklingen (in roten Trikots, hier Lukas Greif) und Oberweikertshofen) lieferten sich ein ausgeglichenes Duell, das dem Prädikat „Spitzenspiel“ aber kaum einmal gerecht wurde,
Schenkten sich nichts: Denklingen (in roten Trikots, hier Lukas Greif) und Oberweikertshofen lieferten sich ein ausgeglichenes Duell, das dem Prädikat „Spitzenspiel“ aber kaum einmal gerecht wurde, © Roland Halmel

Die Tabelle wies das Duell zwischen dem VfL Denklingen und dem SC Oberweikertshofen als Spitzenspiel der Bezirksliga Süd aus. Diesem Prädikat wurde das Duell der beiden punktgleichen Mannschaften aber nicht gerecht. Immerhin bekam jeder einen Punkt.

Denklingen – Die Tabelle wies das Duell zwischen dem gastgebenden VfL Denklingen und dem SC Oberweikertshofen als Spitzenspiel der Bezirksliga Süd aus. Diesem Prädikat wurde das Duell der beiden punktgleichen Mannschaften, die Platz eins und zwei belegen, aber nicht gerecht. Technische Feinheiten und spielerische Glanzlichter hatten Seltenheitswert.

Stattdessen bestimmten Kampf und Krampf die 90 Minuten, an deren Ende es keinen Sieger gab. „Beide Mannschaften hatten enormen Respekt voreinander“, so die Einschätzung von VfL-Coach Markus Ansorge nach dem wenig ansehnlichen 1:1 (1:0)-Unentschieden vor gut 250 Zuschauern.

Ansorge: 1:1 im Schlager „ist leistungsgerecht“

„Mit dem Ergebnis kann ich leben, und es ist leistungsgerecht“, urteilte Ansorge, dessen Elf zunächst überhaupt nicht ins Spiel fand. Das lag an den früh störenden Gästen, die mit ihrer Spielweise jeglichen Spielaufbau der Denklinger verhinderten. Zudem kamen sie kaum einmal in den Strafraum hinein. Also probierte es VfL-Torjäger Simon Ried mit einem Schuss aus der Distanz (7.). Doch auch die Oberweikertshofener schafften es kaum einmal in diejenigen Regionen des Spielfelds, wo es für die Gastgeber wirklich einmal hätte gefährlich werden können. Daher suchte auch Max Schuch sein Glück mit einem Fernschuss (21.). Von Erfolg waren beide Versuche nicht gekrönt. Ansonsten bestimmten in der Regel weite Bälle und zahlreiche Ballverluste auf beiden Seiten das Geschehen. Für den Spielfluss nicht gerade förderlich waren auch einige Fouls und Unterbrechungen. „Sehr zerfahren“, lautete dafür die treffende Beschreibung von Ansorge.

Nach einem Abseitstor des SCO durften dann aber die Hausherren jubeln. Nach einem Lupfer von Armin Sporer in Richtung Strafraum leisteten sich die Gäste einen dicken Patzer. Ein Abwehrspieler köpfte den Ball seinem Keeper vor der Nase weg, und zwar genau auf den Fuß von Simon Ried, der das Geschenk dankbar annahm und mühelos zum 1:0 vollendete (37.). Mehr passierte in dieser schwachen ersten Hälfte nicht mehr.

Aus der Kabine kam Oberweikertshofen mit mehr Schwung. Fabian Friedl schoss nur knapp am VfL-Kasten vorbei (49.), der eingewechselte Marwane Gobitaka legte frei vor dem Tor quer anstatt die Aktion selbst abzuschließen (53.). Erst nach einer Stunde kamen die Hausherren dann zu einer weiteren Möglichkeit. Adrian Anisits verzog jedoch seinen Schuss aus 16 Metern (61.). Danach drängten die Oberweikertshofener weiter auf den Ausgleich – der dann auch fallen sollte. Aus stark abseitsverdächtiger Position überwand Torjäger Mayande Sall, der kurz zuvor noch eine gute Möglichkeit vergeben hatte, Denklingens Schlussmann Manuel Seifert zum 1:1 (74.).

In der Schlussphase kamen die Gastgeber durch Johannes Greif noch zu einer vielversprechenden Möglichkeit. Der Denklinger scheiterte jedoch am Schlussmann der Gäste (84.). Auf der Gegenseite kam Oberweikertshofen zwar noch zu einer Reihe von Eckbällen, die allesamt aber wirkungslos verpufften. Als der Schiedsrichter abpfiff, stand es fest: Dieses Spitzenspiel hatte keinen Sieger hervorgebracht.

Statistik: Tore: 1:0 (37.) S. Ried, 1:1 (74.) Sall. Gelbe Karten: Denklingen 2, Oberweikertshofen 5. Schiedsrichter: Julian Perl. Zuschauer: 250.

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