Der VfL Denklingen bleibt auch im neunten Spiel gegen SVN München ungeschlagen
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Der VfL Denklingen bleibt auch im neunten Spiel gegen SVN München ungeschlagen

Zwei Rote Karten im Spiel

Aufsteiger VfL Denklingen lässt sich auch von SVN München nicht aufhalten

  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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VfL Denklingen ist auch nach neun Spielen weiterhin ungeschlagen. Coach Ansorg und seine Jungs bauten den Vorsprung auf Rang zwei aus.

Denklingen – Ein Offensivfeuerwerk bekamen die Zuschauer beim Heimspiel des VfL Denklingen gegen den SV Neuperlach München nicht geboten. Das war beim Duell der abwehrstarken Bezirksliga-Teams auch nicht zu erwarten. Letztlich störte das beim VfL nach dem Abpfiff keinen, da sich der Tabellenführer mit dem 1:0-Sieg keine Blöße gab und seinen Vorsprung ausbaute. Da die Verfolger aus Oberweikertshofen und Penzberg verloren, beträgt das VfL-Polster auf den Zweiten nun fünf Zähler.

„Das darf man nicht überbewerten, irgendwann kommen auch wieder andere Zeiten“, trat Denklingens Coach Markus Ansorge nach dem siebten Saisonsieg auf die Euphoriebremse. Was auch dem Verletzungspech geschuldet war. Nach Michael Kirchbichler und Armin Sporer, die es in der Vorwoche in Neuried erwischte, musste gegen Neuperlach Manuel Waibl mit Verdacht auf eine Bänderverletzung nach fünf Minuten vom Platz. „Benny Maas aus der Zweiten hat ihn in der Innenverteidigung sehr gut vertreten“, lobte Ansorge den 32-jährigen Routinier. Die Abwehr stand stabil. „Wir haben praktisch nichts zugelassen.“

Trainer Ansorg sah Spiel auf hohem Niveau zwischen dem VfL Denklingen und SVN München

Seine Truppe tat sich im Spiel nach vorne aber wie der Gegner schwer. Die meiste Zeit spielte sich das überaus intensive Geschehen im Mittelfeld ab. „Spielerisch war das Ganze auf hohem Niveau“, urteilte Ansorge, der nur eine Torchance seiner Elf bis zur Pause verzeichnete, als Stephan Schilcher (31.) mit einem verdeckten Schuss am SVN-Keeper scheiterte.

Aus der Kabine kamen die Hausherren dann mit viel Schwung auf den Platz zurück. Simon Ried (46.) verpasste den Führungstreffer nur haarscharf. Besser als der VfL-Torjäger machte es im Anschluss Dominik Karg (50.), der zum 1:0 einköpfte. Die Gäste lockerten danach ihre massive Abwehrtaktik, was Denklingen Räume zum Kontern eröffnete. Zweimal Simon Ried und einmal Lukas Greif kamen dadurch zu Chancen, trafen aber nicht. „Deshalb mussten wir bis zum Abpfiff zittern“, räumte Ansorge ein. Sein Team spielte nach der roten Karte (85.) gegen Magnus Ahmon auch noch in Unterzahl. „Da hätte es auch Gelb getan“, befand Ansorge. Das gleiche Urteil fällte er auch über den Platzverweis (90+4.) für Alex Napel vom SVN in der Nachspielzeit. (ROLAND HALMEL)

Statistik

VfL Denklingen 1 SVN München 0

Tore: 1:0 (50.) Karg. Gelbe Karten: München 3. Rote Karten: Denklingen: Ahmon (85.), München: Alex (90.+4). Schiedsrichter: Wolfgang Widl. Zusch.: 110.

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