Der TSV Hohenpeißenberg (weiß) glaubt an ein gutes Ende im Abstiegskampf der Kreisklasse 4. Foto: Halmel

Trainer Sanktjohanser ist froh, dass sein Team die Kurve noch gekriegt hat

Damit hat der TSV Hohenpeißenberg nicht gerechnet

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VON STEFAN SCHNÜRER

„Damit hatten wir nicht gerechnet“, gibt TSV-Trainer Alex Sanktjohanser zu. Umso erstaunlicher war es, wie die Mannschaft diese Negativserie weggesteckt hat. Von den folgenden neun Partien gewannen die Hohenpeißenberger sechs.

Als Schlüsselspiel bezeichnet er den 1:0-Sieg im Kellerduell bei Wildsteig/Rottenbuch. „Da hat der Hannes Dünzl ausgeholfen, was ich ihm sehr hoch anrechne“, so Sanktjohanser. Damit arbeiteten sie sie auf Platz zehn nach oben, was den Klassenerhalt bedeuten würde. „Ich bin richtig froh, dass die Mannschaft die Kurve noch gekriegt hat.“ so Sanktjohanser. Vor allem deswegen fällt seine Zwischenbilanz positiv aus. Dass seine Mannschaft nicht noch mehr Punkte auf dem Konto hat, führt der Hohenpeißenberger Trainer auf das enorme Verletzungspech zurück, das den TSV in der Hinrunde heimsuchte. „Zwischenzeitlich hatten wir in beiden Mannschaften 16 Verletzte“, berichtete Sanktjohanser. Das führte so weit, dass er sich in einem Spiel der ersten Mannschaft auf die Bank setzen musste.

Für die Frühjahrsrunde kündigt sich, was das Personal betrifft, jedoch Entspannung an. Marco Tedesco, der zum Hinrunden-Ende nach langer Verletzung sein Comeback feierte, ist laut Sanktjohanser „wieder voll fit“. Von Tedesco verspricht sich der TSV-Coach eine Stabilisierung der in der Hinrunde alles andere als sattelfesten Abwehr. Läuft alles nach Wunsch, werden in der Frühjahrsrunde auch Matthias Rohrmoser und Roman Greiner nahezu uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Als Vorteil erachtet es Sanktjohanser auch, dass „wir mittlerweile alle Gegner kennen“.

In die Vorbereitung starteten die Hohenpeißenberger vor zwei Wochen, zuvor standen Laufeinheiten und Konditionstraining auf dem Plan. Den letzten Schliff will der Trainer seinen Spielern bei einem viertägigen Trainingslager am Gardasee geben.

Quelle: fussball-vorort.de

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