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Nachdenklich war Markus Ansorge, Trainer des VfL Denklingen nach der Niederlage gegen Altenstadt. Vor der Partie gegen Oberweikertshofen sind er und seine Mannschaft wieder im Angriffsmodus (Archivbild). 

Kreisliga 2

„Ein drittes Mal wird das nicht passieren“ - Denklingen will Negativserie beenden

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Der Tabellenführer VfL Denklingen strauchelte in der Kreisliga 2 zuletzt zweimal. Gegen den SC Oberweikertshofen II soll diese Serie enden. 

Denklingen – Nach der zweiten Niederlage in Folge kam es beim Fußball-Kreisligisten VfL Denklingen vergangenen Sonntag direkt in der Kabine zur Aussprache. „Das war sehr positiv“, berichtet VfL-Coach Markus Ansorge. „Die Spieler haben ihre Fehler gut analysiert.“ Vor dem Heimspiel am Sonntag (14.15 Uhr) gegen den SC Oberweikertshofen II herrscht in Denklingen „keine Weltuntergangsstimmung“. Die Denklinger sind zwar frustriert, den großen Vorsprung schrumpfen gelassen zu haben, aber Ansorge weiß auch: „Das ist Jammern auf hohem Niveau.“ Nach wie vor stellt der VfL den besten Angriff (41 Tore) und die beste Abwehr (16 Gegentore) der Liga. Zudem ist Denklingen mit 33 Punkten immer noch Tabellenführer und liegt drei Zähler vor dem FC Penzing.

Damit das auch so bleibt, fordert der Trainer von seiner Mannschaft, die vorhandene Qualität abzurufen. „Ein drittes Mal wird uns das nicht passieren“, sagt Ansorge im Hinblick auf die zwei jüngsten Ausrutscher. Gut tue dem VfL die Rückkehr von Dominik Karg nach mehrwöchiger Verletzungspause. Kapitän Armin Sporer hingegen wird weiterhin fehlen, genauso wie Manuel Waibl. Für ihn rutscht Moritz Hemkendreis in die Abwehrreihe. Ob das eine Dreier- oder Viererkette sein wird, entscheidet der Trainer kurzfristig. „Wir können beides“, sagt er.

Denklingen empfängt „die Mannschaft der Stunde“

Mit dem SC Oberweikertshofen II hat der VfL am Sonntag „die Mannschaft der Stunde“ zu Gast. Nach nur einem Sieg aus den ersten elf Spielen gewann der SCO zuletzt viermal in Folge und kletterte in der Tabelle auf Platz zehn. Dabei schlug die Bezirksliga-Reserve unter anderem Mammendorf (2:0), Altenstadt (3:1) und Bernbeuren (3:1). „Sie haben eine gute Qualität und kommen mit viel Euphorie“, sagt Ansorge über die Oberweikertshofener. „Mich wundert, dass sie das jetzt erst zeigen können.“ Das Hinspiel gewann Denklingen mit 2:0. Die Tore fielen aber erst in der zweiten Halbzeit. „Das war ein schweres Spiel“, sagt der 52-Jährige, „Wir mussten einen ziemlichen Aufwand betreiben.“ Das wird wohl auch beim ersten Rückrundenspiel der Fall sein – immerhin will Denklingen die Tabellenführung verteidigen.

In der Kreisliga 2 kommt es außerdem zum Derby zwischen Peiting und Bernbeuren. Der TSV Altenstadt will beim FC Weil einiges wiedergutmachen. 

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