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Bernbeurens kleine Fußballer hatten beim Besuch des DFB-Mobils ihren Spaß. 

Training für Spieler und Trainer

DFB-Mobil macht Halt in Benediktbeuren

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Auf dem Rasen oder in der Halle? Die Verantwortlichen des TSV Bernbeuren entschieden sich für Letzteres beim DFB-Mobil.

Bernbeuren – Das machte diesmal in Bernbeuren Station, um den Trainern und Ausbildern der Fußball-Abteilung Lehrgut für ihren Einsatz mit dem Nachwuchs näher zu bringen.

„Unser heutiger Schwerpunkt ist auf die Bambini gerichtet“, sagte Tobias Fischer, ausgebildeter Fußball-Lehrer, der mit Kollege Robert Rieger Übungen aufzeigte, die die Buben und Mädchen von fünf und sechs Jahren für den Fußball begeistern sollen. Zehn Kinder waren dabei. „Aber wir sind für alle Altersbereiche da, und unser Schwerpunkt liegt darin, den Trainern der Mannschaften Tipps und Hilfestellung zu geben für ein entwicklungsgerechtes Training.“ Wichtig ist den Ausbildern des DFB-Mobils, dass die Kinder Spaß haben. „Für den Jahrgangsbereich der G-Jugend ist unser Training spielerisch aufgebaut“, sagte Fischer in Bernbeurens Auerberghalle. „Aber je älter die Jahrgänge sind, desto Fußball-spezifischer wird der Einsatz.“

Zehn Jahre, seit 2009, entsendet der Deutsche Fußball-Verband unter Mithilfe des Bayerischen Fußball-Verbandes seine Trainer zu den Vereinen, die das DFB-Mobil kostenlos anfordern können. Eine Unterstützung, die die Clubs gerne in Anspruch nehmen und die inzwischen um drei weitere Jahre verlängert wurde.

Während die jungen Fußballer nach Anweisungen der DFB-Trainer ihre Übungen und Spaß-Spiele machten, beobachteten die Vereinstrainer die Vorführungen. „Viele Ballkontakte und zahlreiche Erfolgserlebnisse schaffen im Trainingsbetrieb die idealen Voraussetzungen für eine stete Verbesserung“, erklärte Fischer und sprach neben den sportlichen Fähigkeiten die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder an. „Der Kinderfußball soll Spaß machen, und es darf auch gelacht werden“, so Fischer.

Manfred Falter, Ivon Geisenberger und Karl Hafenmair vom TSV Bernbeuren sowie Thomas Gretencort vom TSV Schongau, bei dem dieselbe Veranstaltung am Vortag wegen des ständigen Regens ausgefallen ist, waren die aufmerksamen Beobachter. Über eine Stunde lang. Anschließend versammelten sich die Trainer noch zu einer einstündigen Nachbesprechung.

„Wir wollen heuer mit unserem jüngsten Nachwuchs richtig angreifen“, sagte Karl Hafenmair. Deshalb war es ihm wichtig, das DFB-Mobil nach Bernbeuren zu holen. Auch auf dem Rasen haben die kleinsten Fußballer des Vereins schon Einsätze. „Aber wir machen keine Freundschaftsspiele, sondern nur Turniere.“ DIETMAR FRIEBEL

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