Nach einem halben Jahr wieder da: Eggon Gashi kehrt von der SpVgg Kaufbeuren nach Altenstadt zurück.
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Nach einem halben Jahr wieder da: Eggon Gashi kehrt von der SpVgg Kaufbeuren nach Altenstadt zurück.

Fußball-Kreisliga 2

Eggon Gashi kehrt zum TSV Altenstadt zurück

  • Phillip Plesch
    vonPhillip Plesch
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Nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen die Fußballer des TSV Altenstadt in der Kreisliga 2. Dafür haben sie sich im Winter namhaft verstärkt.

Altenstadt – „Wir hatten einen zu kleinen Kader.“ Das Manko der Hinrunde des TSV Altenstadt in der Fußball-Kreisliga 2 hat Spielertrainer Christoph Schmitt schnell gefunden. Immer wieder waren die Altenstadter nur mit ein, zwei Auswechselspielern angetreten. Das soll sich durch Verstärkungen im Winter ändern. 22 Punkte holten die Altenstadter aus 16 Spielen und belegen derzeit den achten Platz. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone und der soll möglichst schnell weiter wachsen.

„Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, nennt Schmitt das Saisonziel. Dabei helfen soll Eggon Gashi. Der Angreifer hatte den TSV vor der Saison verlassen und war zur SpVgg Kaufbeuren in die Landesliga Südwest gewechselt. Nun kehrt er zurück. Beim abgeschlagenen Letzten kam Gashi zwölf Mal zum Einsatz, erzielte dabei aber kein Tor. In Altenstadt war der 22-Jährige mit acht Treffern vergangene Saison der beste Torjäger des Teams. „Er ist für uns eine Riesenverstärkung“, sagt Schmitt. Außerdem habe Gashi seine Kumpel in der Altenstadter Mannschaft und daher keine Anlaufschwierigkeiten.

Altenstadt sagt Trainingslager wegen Coronavirus ab

Er ist aber nicht der einzige Neuzugang in Reihen des TSV. Michael Coban kommt vom TSV Schongau nach Altenstadt. „Ihn hatten wir nicht auf dem Zettel, aber er ist eine gute Verstärkung“, so der Spielertrainer. Florian Lehmann, der Mitte der Hinrunde zum Kreisligisten gestoßen war, hat die ganze Vorbereitung mit der Mannschaft absolviert und daher „jetzt eine andere Bindung“. Er sei für Schmitt ein gefühlter Neuzugang. Zudem werden nun kontinuierlich ein paar A-Jugendliche, die Potenzial haben, an den Herrenbereich herangeführt. Verlassen hat die Altenstadter im Winter niemand. Die Vorzeichen vor Rückrundenbeginn sind also gut.

Ihr Trainingslager am Gardasee hatten die Altenstadter wie viele andere Mannschaften auch wegen Sorgen um das Coronavirus abgesagt. Stattdessen wurde auf dem heimischen Platz sowie auf dem Kunstrasenplatz in Schwabbruck trainiert. „Außerdem hat uns die Kaserne unterstützt und wir durften dort auf dem Naturrasen trainieren“, berichtet Schmitt. „Die Vorbereitung läuft gut“, erzählt er. Die Trainingsbeteiligung sei hoch.

Spielfrei startet Altenstadt ins Punktspieljahr 2020

Im Fokus der Übungen stand, variabler zu sein. Ein anderes Spielsystem haben die Altenstadter einstudiert, um in Ballbesitz mehr Chancen zu erspielen. Vor allem auf heimischem Platz war Schmitt mit den Auftritten seines Teams nicht immer zufrieden. Auswärts sei es besser gewesen. Als „durchwachsen“ bezeichnet Schmitt die erste Halbserie daher im Gesamten.

Für den Rückrundenauftakt sei ein guter Start das A und O, sagt Schmitt. Den ersten Spieltag im Jahr 2020 haben die Altenstadter spielfrei. Dann empfangen sie die FT Jahn Landsberg. „Das ist ein starker Gegner“, sagt Schmitt. „Das Spiel wird uns zeigen, wo wir stehen.“ Danach geht es gegen Fürstenfeldbruck und Maisach schon um wichtige Punkte in Sachen „Klassenerhalt“.

Ähnlich sieht die Lage beim Ligakonkurrenten TSV Bernbeuren aus. 

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