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Kreisliga kompakt: Finaler Kampf um Bonuspunkte

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Von: Roland Halmel

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Für beide Teams geht’s noch um was: Der FC Wildsteig Rottenbuch (in Rot) kann mit einem Sieg über Utting im besten Fall noch Erster werden, der TSV Altenstadt (in Weiß) möchte auswärts in Penzing Rang sechs verteidigen.
Für beide Teams geht’s noch um was: Der FC Wildsteig Rottenbuch (in Rot) kann mit einem Sieg über Utting im besten Fall noch Erster werden, der TSV Altenstadt (in Weiß) möchte auswärts in Penzing Rang sechs verteidigen. © Katrin Kleinschmidt

Endspurt in der Kreisliga 4: Der FC Wildsteig/Rottenbuch erwartet den TSV Utting, der TSV Altenstadt gastiert in beim FC Penzing.

Landkreis – Die ersten drei Plätze in der Kreisliga 4 sind bereits vor dem letzten Spieltag fest vergeben. Offen ist noch die Reihung und damit die Anzahl an Bonuspunkten, mit dem es für die betreffenden Team im neuen Jahr in der Aufstiegsrunde weitergeht.

Der TSV Peiting hat darauf keinen Einfluss mehr, da der aktuelle Zweite bereits in der Winterpause ist. Der FC Wildsteig/Rottenbuch und der TSV Altenstadt sind dagegen noch im Einsatz – und sie haben noch Ziele zu erreichen.

TSV Altenstadt: Diejenigen Mannschaften aus der Kreisliga 4, die in die Abstiegsrunde müssen, stehen bereits fest. Offen ist noch, mit wie vielen Bonuspunkten sie im neuen Jahr in diese Runde um den Klassenerhalt starten. Der TSV Altenstadt könnte als aktueller Sechster zwei Zähler mitnehmen. Sollte die Truppe von Coach Daniel Hindelang das letzte Spiel am Sonntag (14.15 Uhr) beim FC Penzing verlieren und Schlusslicht Unterdießen zeitgleich gegen Spitzenreiter Jahn Landsberg punkten, gingen die Altenstadter als Letzter in die Winterpause, was ihnen nur einen Zusatzpunkt bescheren würde.

Nicht zuletzt wegen dieser Konstellation will Hindelang keine Kaffeefahrt zum Tabellenfünften machen, der sich auch noch eine Position verbessern könnte. „Wir wollen noch was reißen, uns gut verabschieden und uns für das Hinspiel revanchieren“, sagt Hindelang mit Blick auf die unglückliche 2:4-Niederlage im ersten Vergleich mit Penzing. Damals hatten die Altenstadter nach einer frühen roten Karte fast das ganze Spiel in Unterzahl agieren müssen. Personell hat sich beim TSV gegenüber dem 2:1-Sieg jüngst im Derby in Peiting wenig geändert. Aus der Erfolgself fehlen allerdings Georgios Mavrokefalos und Egzon Gashi. Dominik Streit kehrt dagegen ins Team zurück. „Die Jungs sind gut drauf und sie wollen sich teuer in Penzing verkaufen“, erklärt Hindelang.

FC Wildsteig/Rottenbuch: Nach dem jüngsten für ihn spielfreien Wochenende kann der FC Wildsteig/Rottenbuch das Jahr ausgeruht, beschließen. In Bestbesetzung befindet sich der Aufsteiger aber nicht. Vor dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen den TSV Utting weist der Kader von FC-Trainer Fabian Lindauer große Lücken auf. „Wir kommen auf dem Zahnfleisch daher“, sagt Lindauer, nachdem ihm gegen den Vierten sechs Stammkräfte fehlen. „Wir müssen deshalb auf einigen Positionen improvisieren.“

Trotz der Personalsorgen wollen die Wildsteiger und Rottenbucher im Duell mit dem spielstarken TSV, den sie im Hinspiel mit 2:0 bezwangen, nochmals alles reinwerfen und mutig nach vorne spielen. „Und den Zuschauern zum Abschluss ein gutes Spiel zeigen“, ergänzt Lindauer. Im Optimalfall sollten drei Punkte herausspringen, mit denen der FC mindestens Zweiter wäre. „Den Platz wollen wir holen, vielleicht wird es aber noch mehr“, sagt Lindauer.

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Um Erster zu werden, braucht der FC Wildsteig/Rottenbuch aber Schützenhilfe vom Mitaufsteiger Unterdießen, der zum Abschluss Spitzenreiter Jahn Landsberg empfängt. Die Lechstädter haben aktuell einen Punkt Vorsprung auf den FC. Sollten beide Teams am Ende punktgleich sein, hätte Wildsteig/Rottenbuch die Nase vorne, da sie beide Duelle gegen den Jahn gewannen und damit den direkten Vergleich für sich entscheiden.

Unabhängig von der endgültigen Platzierung geht Lindauer zufrieden in die Winterpause. „Wir haben auf jeden Fall eine gute Runde gespielt“, lautet sein Fazit. Von elf Partien gewann der Aufsteiger sieben, ein Spiel endete mit einem Remis.

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