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Kreisliga 2 kompakt: Für Peiting und Bernbeuren geht’s um richtig viel

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Von: Roland Halmel

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Nur nicht aufhalten lassen: Robert Harsch (am Ball/hier im Spiel gegen Günzlhofen) und der TSV Bernbeuren müssen in Aich unbedingt etwas Zählbares erreichen.
Nur nicht aufhalten lassen: Robert Harsch (am Ball/hier im Spiel gegen Günzlhofen) und der TSV Bernbeuren müssen in Aich unbedingt etwas Zählbares erreichen. © Holger Wieland

Drei Spieltage sind es noch bis Zum Ende der Saison. Von den Teams aus der Schongauer Region sind vor allem der TSV Peiting und der TSV Bernbeuren noch gefordert.

Landkreis – Zwei Mannschaften aus der Schongauer Region sind an diesem Spieltag der Kreisliga 2 im Landkreis Fürstenfeldbruck gefordert. Und beide Teams, der TSV Peiting und der TSV Bernbeuren, brauchen unbedingt Punkte. Gänzlich ohne Druck kann der TSV Altenstadt, Gastgeber für den TSV Utting, antreten.

TSV Peiting legt den Fokus auf Platz zwei

Noch ist die Chance auf den Titel für den TSV Peiting da. Bei fünf Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter Günzlhofen und nur noch drei ausstehenden Spielen ist sie allerdings sehr klein. Das weiß auch Peitings Trainer Fabian Melzer. Seine Elf müsste im Saisonendspurt alles gewinnen, während der Tabellenerste, der nach der Winterpause noch keinen Punkt abgegeben hat, noch ordentlich patzen müsste. Beim Blick auf das Restprogramm der Günzlhofener, die nur noch auf Teams aus dem Mittelfeld oder der unteren Tabellenhälfte treffen, eine eher unwahrscheinliche Annahme.

Der Fokus beim TSV ist deshalb darauf gerichtet den zweiten Platz zu verteidigen und Verfolger Utting auf Distanz zu halten. Dazu haben die Peitinger ein Sieg am Sonntag (15 Uhr) im Auswärtsspiel beim SC Fürstenfeldbruck fest eingeplant. „Wobei das nicht einfach wird, denn Bruck steckt im Abstiegskampf und wird alles reinwerfen“, erwartet Melzer ein „fieses Auswärtsspiel“. Nach den zuletzt guten Spielen seiner Mannschaft ist Melzer aber überzeugt, dass der TSV dafür gerüstet ist.

„Wenn wir unsere Form konservieren können“, so der TSV-Coach. Das Hinspiel gegen den Tabellenneunten, der nur drei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz hat, gewannen die Peitinger mit 3:1. „Das war aber alles andere als leicht, deshalb sollten die Jungs vor dem Gegner gewarnt sein“, mahnt Melzer.

Personell kann der Trainer annähernd aus dem Vollen schöpfen. Zwei Spieler waren zuletzt erkältet. Vermutlich können sie aber spielen. Ausfallen wird nach derzeitigem Stand nur Stefan Pakleppa.

TSV Bernbeuren trifft auf Konkurrenten im Abstiegskampf

Seit der vergangenen Woche steht der Direktabsteiger aus der Kreisliga 2 fest: es ist der TSV Moorenweis. Noch offen ist dagegen wer in die Abstiegsrelegation muss. Sieben Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte müssen noch zittern, darunter der TSV Bernbeuren, der als Elter noch knapp oberhalb des ominösen „Strichs“ rangiert. Darunter liegt, punktgleich mit Bernbeuren, der SV Mammendorf. Der SVM liegt im direkten Vergleich gegenüber dem TSV vorn – dieser würde am Saisonende bei Punktgleichheit zum Tragen kommen.

Noch haben die Mannen vom Auerberg aber in drei Partien die Möglicheit, Punkte einzufahren. Das erste der drei Endspiele um den Klassernerhalt bestreitet der TSV am Sonntag (15 Uhr) beim FC Aich, der als Achter auch noch zum Kreis der Relegationskandidaten gehört. „Das ist für beide Teams ein enorm wichtiges Spiel“, sagt Roman Lerchenmüller, der zusammen mit Michael Boos des Trainerduo beim TSV bildet. Beide können in Aich auch wieder als Spieler mitwirken, da Boos wieder voll einsatzfähig ist. In Manuel Jäger und Patrick Landes kehren zudem zwei wichtige Stützen nach Krankheit in den Kader zurück.

„Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, erwartet Lerchenmüller ein enges Duell. Aus der erfahrenen Aicher Mannschaft ragt vor allem Torjäger Florian Friedrich (18 Saisontreffer) heraus. „Er gehört zu den besten Stürmer der Liga Ihn auszuschalten, wird ein wichtiger Faktor“, sagt Lerchenmüller, der von seiner Mannschaft erwartet, dass sie zielstrebig nach vorne spielt und effektiv die Chancen verwertet, damit mehr herauskommt als beim 3:3 im Hinspiel gegen Aich.

TSV Altenstadt kann Peiting Schützenhilfe leisten

Im Gegensatz zur Landkreiskonkurrenz, für die es im Saisonendspurt um sehr viel geht, kann der TSV Altenstadt ganz entspannt in die letzten drei Partien gehen. Das heißt aber nicht, dass sich die Mannen um Spielertrainer Christoph Schmitt hängen lassen wollen. „Wir wollen unseren vierten Platz bis zum Schluss verteidigen“, lautet die Zielsetzung von Schmitt, der sich bekanntlich nach der Saison aus Altenstadt verabschieden wird. Theoretisch wäre sogar noch Rang drei drin, den aktuell der TSV Utting belegt, der am Sonntag (15 Uhr) nach Altenstadt kommt.

„Ein sehr starker Gegner mit einigen sehr guten Spielern,“ sagt Schmitt über den Aufsteiger, der noch Chancen auf Platz zwei hat. „Darum werden sie hoch motiviert in das Spiel gegen uns gehen“, ist der Spielertrainer überzeugt. Wobei seine Mannschaft nach den drei Siegen in Folge mit breiter Brust auflaufen kann. „Zudem wollen wir die 2:3-Niederlage aus der Hinrunde vergessen machen“, sagt Schmitt. Der Trainer kann wieder auf Christian König, Phillip Bartmann und Jorgo Mavrokevalos zurückgreifen. Fehlen werden Kadircan Yapici, Yasin Akcakaya und Torhüter Alex Traxel. Den wegen einer roten Karte Keeper vertritt Martin Kanzler. ROLAND HALMEL

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