+
Das war nichts: enttäuschte Peitinger nach dem Spiel gegen Habach.

Habach zu stark: TSV Peiting bleibt Kreisligist

  • schließen

Selbstbewusst ist der ASV Habach beim Relegations-Rückspiel in Peiting aufgetreten – und hat die Partie am Freitagabend mit 3:0 für sich entschieden. Der Ball zappelte sogar noch öfter im Netz.

Peiting – Mit dem Abpfiff sanken die Köpfe der Peitinger nach unten, manch einer setzte sich hin, andere klatschten kurz ab. Ab und an schüttelte einer im roten Trikot verständnislos mit dem Kopf. Nach der Meisterschaft hatten sie nun auch den Aufstieg verspielt. Wie gern hätten die Peitinger in diesem Moment in der Haut der Habacher gesteckt, die ihrer Freude freien Lauf liefen. Nachdem sie sich beglückwünscht hatten, nahmen sie sich bei den Händen und liefen auf die Zuschauertribüne im Peitinger Fußballstadion zu. Da stand ein ganzer Block, der sie 90 Minuten lang lautstark angefeuert hatte – und nun die Sieger feierte. Denn der ASV Habach gewann auch das zweite Relegationsspiel gegen den TSV Peiting – auf das 2:1 folgte ein 3:0. Der TSV Peiting ist damit raus. Habach hat sich für die nächste Runde der Relegation qualifiziert und darf weiter hoffen, kommende Saison in der Bezirksliga anzutreten.

TSV Peiting verliert auch das zweite Relegationsspiel

Den Sieg am Freitagabend haben die Gäste auch verdient. Habach tritt von Beginn an selbstbewusster auf, Peiting erlaubt sich vor allem in der Abwehr immer wieder unnötige Fehler. Trotzdem kommt der TSV zur ersten Chance. Sebastian Krötz zieht nach zwölf Minuten ab – der abgefälschte Ball landet im Toraus. Kurz darauf landet eine Ecke bei Martin Pakleppa – doch der trifft die Kugel nicht richtig, sein Kopfball wird abgewehrt. Dann wird’s auf der anderen Seite richtig gefährlich. Habachs Felix Habersetzer steckt den Ball auf Tobias Habersetzer durch. Doch Peitings Alexanders Mayr ist auf der Hut – der Torwart macht sich lang und lenkt den Ball zur Ecke. Es bleibt nicht seine einzige Großtat in dieser Partie. Peitings Keeper hält sein Team ein ums andere Mal im Spiel. Mayr fischt Maximilian Nebls Schuss von der Strafraumgrenze herunter (28.), kurz danach reißt er die Arme hoch und wehrt Felix Habersetzers Schuss ab (29.). Doch seine Vorderleute lassen weitere Chancen zu – und in der 31. Minute ist Mayr machtlos. Nebl bringt Habach 1:0 in Führung.

Dann brechen Habachs stärkste und Peitings schwächste Minuten an. Einen abgefälschten Freistoß von Maximilian Feigl lenkt Mayr zur Ecke (34.). Eine Minute später sind die Habacher schon wieder da – Peitings Abwehr schafft es nicht, den Ball aus dem Strafraum zu befördern, Tobias Habersetzer drückt ihn über die Linie, dreht jubelnd ab – doch Schiedsrichter Fridolin Hiefner entscheidet auf Abseits. Das gleiche Urteil fällt er nur Sekunden später, als Martin Leiß den Ball in die Maschen köpft. Peiting mit Glück, aber unter Druck. Als Christoph Wagner einen Ball verstolpert, fackelt Tobias Habersetzer nicht lang, nimmt sich den Ball und vollendet kurz vor dem Pausenpfiff zum 2:0.

TSV bleibt Kreisligist - Habach kann auf Bezirksliga hoffen

Nach dem Wechsel ist Peiting zu harmlos im Angriff. Der eingewechselte Korbinian Kechele taucht zwar zwei Mal vor ASV-Schlussmann Tobias Radiske auf, bringt den Ball aber nicht im Kasten unter. Auf der anderen Seite erarbeiten sich die Habacher noch ein paar Chancen – doch für das 3:0 brauchen sie Schützenhilfe. Die Ecke von Feigl köpft Peitings Thomas Salzmann ins eigene Tor. Damit ist die Partie endgültig gelaufen – für Peiting bedeutet das das Saisonende, Habach bleibt auf Bezirksliga-Kurs.

Peiting hatte am letzten Spieltag die Meisterschaft verspielt

Dass Peiting überhaupt in die Relegation musste, war schon bitter für das Team. Der TSV hatte am letzten Kreisliga-Spieltag den ersten Platz hergegeben. Dabei hatte das Team die Meisterschaft und damit den Aufstieg in der eigenen Hand.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kein Aufstieg zum Trainerabschied: TSV Rott führt gegen Raisting II - und verliert
Das war‘s mit dem Traum von der Kreisklasse: Der TSV Rott bleibt nach zwei Niederlagen gegen Raisting II A-Klassist. Dabei hatte das Rückspiel gut begonnen.
Kein Aufstieg zum Trainerabschied: TSV Rott führt gegen Raisting II - und verliert

Kommentare