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Danke Fans: Mit einem Banner verabschiedete sich der T SV Rott nach seinem Aus in der Relegation von seinen Anhängern. Sie sehen auch in der kommenden Saison A-Klassen-Spiele. 

Kein Aufstieg zum Trainerabschied: TSV Rott führt gegen Raisting II - und verliert

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Das war‘s mit dem Traum von der Kreisklasse: Der TSV Rott bleibt nach zwei Niederlagen gegen Raisting II A-Klassist. Dabei hatte das Rückspiel gut begonnen.

Rott – Der TSV Rott bleibt A-Klassist. Im entscheidenden zweiten Relegationsduell gegen den SV Raisting II unterlag die Mannschaft von Coach Salvatore Scolaro mit 2:4. „Raisting war cleverer und routinierter“, urteilte Scolaro. „Knackpunkt war aber eigentlich schon die 0:2-Hinspielniederlage“, gestand der scheidende Trainer, der schon vor ein paar Wochen – und unabhängig vom möglichen Aufstieg – seinen Abschied nach dem Saisonende verkündete.

TSV Rott führt gegen Raisting II in der Relegation - und verliert

Dabei lief es für die Rotter vor über 500 Zuschauern anfangs eigentlich nach Wunsch. Aaron Hofmann staubte nach einer Ecke und einem Pfostentreffer schon früh zum 1:0 ab. Praktisch im direkten Gegenzug glichen die Raistinger nach sieben Minuten mit einem Sonntagsschuss von Routinier Martin Frühholz jedoch aus. „Von da an war es schwer“, sagte Scolaro. Sein Team ließ die Köpfe hängen, was die Gäste umgehend bestraften. Bei einem Distanzschuss von Dennis Greis griff TSV-Keeper Thomas Blank daneben, sodass der Ball zum 2:1 für Raisting im Kasten landete. Nach dem Solo von Ludwig Huber, das er mit dem 3:1 abschloss, war die Partie frühzeitig gelaufen.

Gleich nach dem Wechsel erhöhte Ramon Messner auch noch auf 4:1. „Danach wollten wir den Fans aber zeigen, dass wir es auch noch können“, beschrieb Scolaro das Aufbäumen seiner Elf, die sich in der Folge einige gute Möglichkeiten erarbeitete. Jonas Rankl (66.) betrieb mit dem 2:4 auch noch etwas Ergebniskosmetik. Einem weiteren Treffer der Gastgeber durch Hannes Erhard (71.) nach einer guten Freistoßvariante verweigerte der Unparteiische wegen Abseits die Anerkennung. In der Schlussphase plätscherte die Partie ohne Höhepunkte dahin.

Relegation: So lief‘s für andere Teams aus der Region

Enttäuscht war auch der TSV Peiting. Nach einem 1:2 im Hinspiel und einem 0:3 im Rückspiel gegen Habach bleiben die Peitinger Kreisligisten. Auch die Aufstiegshoffnungender Eberfinger haben sich in Luft aufgelöst. Der TSV Peißenberg verlor das Rückspiel in der Relegation ebenfalls - und ging trotzdem als Aufsteiger vom Platz.

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