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Tim Ried (in Blau, hier auf einem Bild aus der vergangenen Saison) schoss das Siegtor für Denklingen.

Denklingens hart umkämpfter Sieg gegen die „vielbeinige Abwehr“

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Als Favorit zu gelten, kann einem Team das Leben schwer machen. Das hat Fußball-Kreisligist Denklingen gegen Fürstenfeldbruck erlebt.

Denklingen – Irgendwo war einfach immer ein Bein – und das machte den Denklingern gegen Fürstenfeldbruck das Leben schwer. Denn der SC, wie der VfL vor der Saison in die Fußball-Kreisliga abgestiegen, stand tief, verteidigte mit zwei Viererketten. „Mit dieser vielbeinigen Abwehr sind wir nicht klar gekommen“, sagt VfL-Trainer Markus Ansorge. Trotzdem setzte sich sein Team zuhause durch, gewann am Ende 1:0.

Die „vielbeinige Abwehr“ machte Denklingen das Leben schwer

In der ersten Halbzeit hatten die Denklinger noch zu wenig Geduld. Sie wollten schnell nach vorn spielen, verloren so immer wieder überhastet den Ball. Zwei Mal Simon Ried und einmal Dominik Karg hatten die besten Gelegenheiten auf dem Fuß. Ried wurde dabei laut Ansorge im Strafraum gefoult, der Pfiff blieb aus. Zum Ärger des VfL-Trainers, in dessen Augen den Gastgebern zwei Elfmeter in der Partie verweigert wurden. „Aber dem Schiedsrichter stehen auch mal Fehler zu, wir waren auch nicht gut.“ Denn durch die vielen Ballverluste kam auch der SC zu drei Großchancen, die VfL-Torhüter Manuel Seifert parierte.

Nach der Pause kam Denklingen besser ins Spiel. Lukas Greif (47.) und Karg (48.) vergaben gute Gelegenheiten. In der 56. Minute klingelte es dann im Gäste-Tor. Die SC-Abwehr wehrte eine Flanke nicht weit genug ab und Tim Ried beförderte den Ball volley in die Maschen. „Ein geiles Tor“, schwärmt Ansorge. Und ein wichtiges. Es zwang Fürstenfeldbruck dazu, seine defensive Taktik aufzugeben. „Danach ist das Spiel Gott sei Dank offener geworden, das kam uns gelegen.“ Vier Mal tauchten die Denklinger noch gefährlich vorm gegnerischen Tor auf. „Aber wir haben wieder zu viele Chancen liegen gelassen. So machen wir es uns selbst schwer“, sagt Ansorge. Fürstenfeldbruck hatte aber nun kaum mehr etwas entgegenzusetzen. Die einzige SC-Chance wehrte wiederum Torwart Seifert ab.

Der VfL wird nun trainieren, wie er Mannschaften knacken kann, die sich hinten reinstellen und auf Konter lauern. „Die Zukunft wird uns noch einige defensive Gegner bringen“, befürchtet Ansorge. „Wir müssen lernen damit umzugehen.“

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