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TSV Peiting macht es unnötig spannend, aber es gibt ein Happy End

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Von: Roland Halmel

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Erschöpft der eine, erleichtert der andere: Die Peitinger haben mit dem 2:1-Sieg ihr erstes Ziel, die Relegation zur Bezirksliga, erreicht.
Erschöpft der eine, erleichtert der andere: Die Peitinger haben mit dem 2:1-Sieg ihr erstes Ziel, die Relegation zur Bezirksliga, erreicht. © holger wieland

Der TSV Peiting trat gegen den FC Penzing dominant auf. Dennoch machte es die Mannschaft spannend. Jetzt wartet in der Relegation ein Team aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Peiting – Keine Meisterleistung lieferte der TSV Peiting im letzten Punktspiel der Kreisliga 2 gegen den FC Penzing ab. Die Elf von Trainer Fabian Melzer mühte sich gegen den stark ersatzgeschwächten Tabellenvierten FC Penzing zu einem 2:1 (2:1)-Heimerfolg. Damit hielt sie den Verfolger aus Utting auf Distanz und sicherte Platz zwei ab, der zur Relegation für die Bezirksliga berechtigt. Ab Mittwoch oder Donnerstag geht es für die Peitinger dann gegen den Zweiten der Kreisliga 1, den TSV Murnau.

„Die Partie war ein Spiegelbild der Saison“, befand Melzer. „Wir haben mal wieder den Sack nicht zugemacht“, so der TSV-Coach, der sich über eine unnötige Zitterpartie ärgerte. Seine Spieler hatten es, wie so oft in dieser Saison, nicht geschafft, ihre zahlreichen hochkarätigen Chancen entsprechend in Treffer umzumünzen. „Aber letztlich fragt in ein paar Tagen keiner mehr danach, wie das Spiel war. Es zählen nur die drei Punkte“, zeigte sich Melzer erleichtert, dass sein Team die Nerven behielt, um den für Platz zwei nötigen Heimerfolg zu holen.

Peiting sichert sich mit knappem 2:1 den zweiten Platz

Die Partie begann ganz nach Wunsch des TSV-Trainers. Die Peitinger legten eine frühe Führung vor, als Matthias Lotter ein Zuspiel von Florian Wörle zum 1:0 verwertete (15.) – es war Lotters 16. Saisontreffer. Die Freude darüber währte aber nur kurz. Daniel Hindelang brachte Daniel Neuhaus im Strafraum zu Fall, woraufhin Schiedsrichterin Ariane Fichtl auf Elfmeter entschied. Der Gefoulte, Bruder des Nationalspielers Florian Neuhaus, trat selbst zum Strafstoß an und traf zum 1:1 (26.).

Gleich im Anschluss verhinderte TSV-Keeper Julian Floritz mit starker Fußabwehr einen weiteren Treffer von Neuhaus (37.). Im Gegenzug machten es die Hausherren besser. Nach einem Angriff über die linke Seite wehrte FCP-Schlussmann Angelo Lesczynski noch ab. Aus dem Hintergrund traf Wörle aus 20 Metern dann aber zum 2:1 (39.). Wenig später stand Wörle erneut im Fokus. Auf dem Weg zum Tor wurde er von Michael Keberle unsanft gebremst. Die Unparteiische erkannte auf Notbremse und schickte den Penzinger mit Rot zum Duschen (42.). „Eine harte Entscheidung, da noch ein anderer Penzinger Spieler in der Nähe war“, räumte Melzer ein.

Die numerische Überlegenheit spielte seinem Team nach der Pause in die Karten. Die Peitinger waren überlegen und hatten mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Wörle traf den Pfosten, Christoph Enzmann zirkelte die Kugel bei einem Freistoß an die Latte, Lotter verstolperte frei vor dem Kasten. „Da haben wir uns im Auslassen von Chancen überboten“, ärgerte sich Melzer. Die Penzinger, bei denen sich kurz vor Schluss mangels personeller Alternativen der 54-jährige Coach Jürgen Lugmair selbst einwechseln musste, kam aber letztlich zu keiner nennenswerten Gelegenheit mehr.

Statistik: Tore: 1:0 (15.) Lotter, 1:1 (26.) Neuhaus (Elfmeter), 2:1 (39.) Wörle. Gelbe Karten: Peiting 4, Penzing 3. Rote Karte: Penzing: Keberle (42.). Schiedsrichterin: Ariane Fichtl. Zuschauer: 150.

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