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Torschützen unter sich: Peitings Spielertrainer Fabian Melzer und A-Junioren-Kicker Christoph Enzmann feiern Melzers Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 gegen den FC Penzberg.

TSV fährt zur Oberbayerischen

Futsal: Peiting düpiert Penzberg

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Jubel beim TSV Peiting: Nach sieben Jahren Abstinenz haben sich die Fußballer wieder für die Oberbayerische Meisterschaft in Manching qualifiziert. Das Team wurde bei der Zugspitz-Meisterschaft in Fürstenfeldbruck überraschend Zweiter.

Peiting – Es sprach nicht mehr viel für den TSV Peiting. Die eh schon verletzungsbedingt dezimierte Mannschaft geriet im Halbfinale gegen den bis dahin sehr stark auftrumpfenden Turnierfavoriten 1. FC Penzberg früh mit 0:1 in Rückstand. „Ich habe gedacht, jetzt geht es dahin und wir bekommen eine richtige Klatsche“, gestand Uwe Enzmann. Doch der Peitinger Fußballchef irrte sich gewaltig – und durfte sich wenig später verwundert die Augen reiben. Nicola Haser gelang mit einem abgefälschten Distanzschuss das 1:1. Kurz darauf legte Fabian Melzer mit einem perfekten Lupfer das 2:1 nach. Als der Sohn des Abteilungsleiters Christoph Enzmann den Penzberger Keeper austanzte und zum 3:1 einschob, war sich sein Vater sicher: „Das lassen wir uns nicht mehr nehmen.“

Denn während beim FCP plötzlich gar nichts mehr funktionierte, gelang dem Außenseiter alles. Enzmanns Hereingabe drückte Alexander Karbach ins Netz. Kurz vor dem Ende erhöhte Daniel Slowiok gar auf 5:1. Die Demütigung des Titelverteidigers war perfekt.

Während der FCP schwer geschlagen war, durften sich die Peitinger nicht nur über das erreichte Finale freuen. Viel wichtiger: Der TSV ist nach 2010 erstmals wieder dabei bei den Oberbayerischen Meisterschaften in Manching dabei, die bereits am nächsten Samstag (13 Uhr) über die Bühne gehen werden. Damals wurde noch klassischer Hallenfußball und nicht Futsal gespielt.

Zu sechst ins Finale

„Damit konnte man vor dem Turnier nicht rechnen“, bekannte Uwe Enzmann. Der Kreisligist reiste zwar mit einer eingespielten Mannschaft am Sonntag nach Fürstenfeldbruck zur Zugspitz-Endrunde. Doch die Vorrunde verlief mäßig. Dem glücklichen 1:0-Erfolg gegen den SC Fürstenfeldbruck (Tor durch Slowiok) folgte eine bittere 1:2-Niederlage gegen den Gruppensieger TSV Murnau. Der entscheidende Gegentreffer resultierte aus einem umstrittenen Sechsmeter. Zu allem Überfluss konnte nach Andreas Albert, der bereits angeschlagen ins Turnier gegangen war, auch Florian Meier nicht mehr weiterspielen. „Wir hatten damit nur noch sechs Feldspieler“, sagte Enzmann.

Gut abgeschirmt: Peitings Marco Mendes Pereira verteidigt den Ball vor einem Penzberger Gegenspieler.

Dennoch überstand sein Team das entscheidende Gruppenduell gegen den ASC Geretsried, in dem der TSV dringend einen Sieg zum Erreichen des Halbfinals benötigte. Der A-Klassist ging zwar schnell in Front, doch Peiting konterte mit drei Treffern. „Leider haben wir das 4:1 trotz bester Chancen nicht nachgelegt, dann wäre das Spiel entschieden gewesen“, bedauerte Enzmann. Stattdessen kam es zu einer turbulenten Schlussphase, an deren Ende der TSV mit 4:3 das glücklichere Ende für sich hatte.

Schwere Beine im Endspiel

Nach dem Husarenstreich im Semifinale gegen Penzberg war bei den Peitingern im Finale ein bisschen die Luft raus. Sie konnten den frühen Rückstand gegen den neben Penzberg vor dem Turnier am höchsten einzuschätzenden FC Deisenhofen nicht mehr aufholen und verloren knapp mit 0:1. „Das war völlig in Ordnung. Wir waren mit den Kräften am Ende. Wir freuen uns jetzt auf Manching, vielleicht können wir auch da wieder den einen oder anderen Favoriten ärgern“, so Enzmann.

Fanbus nach Manching

Zur Oberbayerischen Meisterschaft an diesem Samstag in Manching setzt der TSV Peiting einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 9.30 Uhr am Peitinger Eisstadion (Rückkehr: ca. 21.30 Uhr). Wer mitfahren möchte, kann sich bei Peitings Fußballerchef Uwe Enzmann (Telefon: 0170/8104399) anmelden.


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