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In einem umkämpften Hinspiel setzte sich im August der TSV Peiting (rote Trikots) um (v.l.) Florian Wörle und Christoph Wagner gegen Michael Boos, der im Rückspiel fehlen wird, und seine Bernbeurener durch. 

„Hoch motiviert“ ins Derby: Peiting empfängt Bernbeuren

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Mit einem Derby starten Peiting und Bernbeuren in die Kreisliga-Rückrunde. Die Favoritenrolle ist dabei klar verteilt. Bei Bernbeuren fehlt der beste Torschütze.

Peiting/Bernbeuren – Seit dem Derby vor sieben Wochen in Denklingen hat der TSV Peiting in der Fußball-Kreisliga 2 kein Spiel mehr verloren. Die Mannschaft von Spielertrainer Fabian Melzer arbeitete sich dadurch auf Platz drei nach vorne. „Diese super Serie wollen wir fortsetzen“, sagt Melzer vor dem nächsten Nachbarschaftsvergleich an diesem Samstag (14.15 Uhr) gegen den TSV Bernbeuren. Dessen ebenfalls erfolgreiche Zeit von sieben Spielen ohne Niederlage endete am vergangenen Spieltag in Oberweikertshofen (1:3).

„Die Leistung stimmte aber schon in den zwei Spielen davor nicht mehr so richtig“, sagt Bernbeurens Coach Daniel Deli. „Es fehlte am Herz und an der Leidenschaft. Und hinten raus an der Konzentration.“ Daher sieht er sein Team nicht als Favoriten. „Peiting ist gut in Form“, sagt Deli.

Peiting gewann das Hinspiel

Das will sein Gegenüber nicht bestreiten. Aber es ist eben ein Derby. „Beide Teams kennen sich, beide sind hoch motiviert. Ich denke, es wird eine umkämpfte Partie, wie im Hinspiel“, so Melzer. Damals feierten die Peitinger einen hart erkämpften 2:1-Erfolg unterm Auerberg.

Die Bilanz der vergangenen Jahre – Bernbeuren konnte nur eines von sechs Duellen gegen Peiting für sich entschieden, Peiting gewann fünfmal – spricht ebenfalls für die Hausherren. „Daraus kann man aber nichts ableiten“, sagt Deli. Er erwartet von seiner Truppe, dass sie sich auf ihre Grundtugenden Zweikampfstärke, Einsatz und Laufbereitschaft besinnt.

Allerdings kann Deli nicht die Bestbesetzung aufbieten. Neben den Langzeitverletzten fehlen Fabian Hofmann (privat verhindert) und der ehemalige Peitinger Michael Boos (Muskelverletzung). Vor allem der Ausfall von Boos tut dem TSV Bernbeuren weh. Mit acht Toren ist der 28-Jährige der beste Torschütze der Bernbeurener in dieser Saison. Die Peitinger können dagegen beim Personal aus dem Vollen schöpfen, da auch der zuletzt verletzt fehlende Elias Heiß zurück ist. „Die Anspannung und die Vorfreude sind groß“, berichtet Melzer. „Hoffentlich lockt das Spiel viele Zuschauer an.“

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