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Mannschaftskapitän Dominik Metz (oben, erster von re.) führt den SV Prittriching auf dem Feld an

Pittrichings Goalgetter im Interview

„Den Jungs Antrieb und Motivation vorleben“: SVP-Kappo und Torgarant Metz übernimmt Verantwortung

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Der 24-jährige Torjäger Dominik Metz vom SV Prittriching reflektiert die aktuelle Saison, spricht über seine 11 Saisontore und erklärt, weshalb das Amt des Mannschaftskapitäns so anspruchsvoll ist.

Du hast elf Tore in 15 Spielen erzielt. Witterst du noch Konkurrenz im Kampf um die Torjägerkrone? 

Ja, klar. Konkurrenz gibt es immer. Am Schluss der Hinrunde war ich zudem noch in zwei Spielen verletzt. Sicher ist daher gar nichts. Wenigstens hat mich die Mannschaft, den Ergebnissen nach, nicht vermisst.

Der Aufstieg scheint dagegen schon eher perfekt zu sein…? 

Nein. Perfekt noch nicht. Wir hatten Glück, dass Geltendorf gegen Ende der Hinrunde nachgelassen hat. Wir sollten genauso konzentriert weiter spielen wie bisher. Dann können wir den Aufstieg ins Ziel retten.

Es gab bislang erst zwei Saisonniederlagen. Seid ihr zufrieden mit der Punkteausbeute? 

Die Niederlagen haben schon ganz schön an uns genagt. Aber nach dem Tief in den zwei Spielen, haben wir uns mit einer guten Vorbereitung wieder hochgezogen. Jetzt sind wir wieder auf dem richtigen Dampfer.

Du bist noch relativ jung und schon so abgezockt vor dem Tor. Was ist dein Erfolgsgeheimnis? 

Ich bin eigentlich gelernter Zehner und kein klassischer Stürmer. Mit Hilfe der Mannschaft, habe ich mich im Angriff eingefunden. Wenn gute Mitspieler vorhanden sind, ist es umso leichter zu treffen.

Welche Stärken charakterisieren dich auf dem Platz? 

Also, ich bin kein Zlatan Ibrahimovic. Dafür bin ich zu klein und zu schmächtig. Ich kann mich mit keinem Spieler vergleichen.

Gibt es derzeit Anfragen von anderen Vereinen? 

Ein paar meiner Freunde fragen immer mal wieder nach, ob ich nicht Lust hätte den Verein zu wechseln und zu ihnen in die Mannschaft zu kommen. Aber das habe ich immer wieder abgehakt.

Wie tankst du Kraft für dein Spiel? 

Ich motiviere mich durch die Traineransprachen vor dem Spiel. Die Spielersitzungen nach dem Training sind ebenfalls wertvoll. Das Mannschaftsgefüge ist außerdem sehr intakt, so dass wir erfolgreiche Leistungen abrufen können.

Du giltst als Stammspieler. Betrachtest du dich auch als Führungsspieler? 

Ja, mit dem Amt des Kapitäns, denke ich schon. Es gibt viele Aufgaben, die zu bewältigen sind. Mit meinen 24 Jahren bin ich noch recht jung und muss eine insgesamt junge Mannschaft führen. Dabei ist es nicht nur wichtig, eine hohe sportliche Qualität mitzubringen, sondern auch soziale Kompetenzen. Feinfühligkeit für die verschiedenen Charaktere aufzubringen, ein Gleichgewicht innerhalb der Mannschaft zu wahren und den Jungs Antrieb und Motivation vorzuleben, sind essenzielle Dinge.

Gibt es auch mal schlechte Stimmung, wenn jemand nicht spielt? 

Wir haben natürlich viele Spieler und jeder will spielen. Aber wir sind froh darüber, einen großen Kader zu haben. Da gibt es nur selten Unmut. Wir sind alle miteinander befreundet. Es gab bisher noch keinen Ärger zwischen den Spielern.

Die ERDINGER Weißbier-Kästen wurden schon für den Torschützenkönig kalt gestellt. Was wirst du damit machen, wenn du dir diesen Titel sicherst? 

Ich wusste gar nicht, dass es diese tolle Prämie gibt. Also wenn das so ist, würde ich natürlich mit der ganzen Mannschaft teilen und zusammen feiern.

Interview: Fabian Schönrock.

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