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Eine umkämpfte Partie lieferten sich der SV Kinsau (in schwarz) und der TSV Hohenpeißenberg – mit dem besseren Ende für die Gastgeber.  

Kreisklasse 4: kompakt

SV Kinsau froh - TSV Peiting II enttäuscht - TSV Schondorf remis

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Nur eines der heimischen Teams konnte am Wochenende in der Fußball-Kreisklasse 4 gewinnen: der SV Kinsau. Peiting II und Hohenfurch holten zumindest einen Punkt – und mussten aus ganz unterschiedlichen Gründen froh drüber sein.

SV Hohenfurch - TSV Schondorf 2:2

Zweimal zurückgelegen und trotzdem gepunktet: Somit war Hohenfurchs Trainer Michael Kees nach dem Abpfiff recht zufrieden. „Das war ein ausgeglichenes Spiel“, sagt er. „Das 2:2 ist gerecht.“

Zu Beginn des Spiels sei sein Team „noch nicht ganz auf der Höhe“ gewesen. In der Vorwärtsbewegung verloren die Hohenfurcher den Ball und kassierten in der dritten Minute das 0:1. Florian Radler glich fünf Minuten später aus – er hämmerte den Ball aus 18 Metern ins Tor. Noch vor der Pause lag Hohenfurch erneut zurück, weil ein Schuss gleich zweimal abgefälscht wurde und dann im Netz zappelte.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff war der Gleichstand aber wieder hergestellt. Da köpfte Michael Grimm einen Freistoß von Florian Radler über die Linie.

SV Kinsau - TSV Hohenpeißenberg 2:0

Alexander Sanktjohanser klang ziemlich enttäuscht. „Es ist immer das gleiche in Kinsau“, sagte er. „Immer ist das Wetter schlecht, wenn wir kommen. Und immer verschlafen wir hier die erste Halbzeit.“ Und so gab’s für seine Hohenpeißenberger nichts zu holen. So enttäuscht der TSV war, so erleichtert war Kinsau über seinen 2:0-Erfolg. „Den Sieg haben wir dringend gebraucht“, sagt SV-Trainer Christopher Resch, der aber zugibt: „Wir waren heute die Glücklicheren. Es war ein offenes Spiel mit vielen Zweikämpfen.“

In dem ging Kinsau nach einer Viertelstunde durch einen satten Schuss von Roman Schilcher in Führung. Ansonsten waren Chancen für beide Teams eher Mangelware. Nach der Pause „war Hohenpeißenberg richtig stark“, sagt Resch. Ihre zwei Riesen-Möglichkeiten konnten die Gäste aber nicht nutzen. Stattdessen machte der TSV hinten auf und kassierte kurz vor Schluss noch ein Kontertor. Robin Swoboda stand allein vorm TSV-Kasten und schob zum 2:0 ein. Damit war die Partie gelaufen.

„Das ist schon bitter“, sagt Sanktjohanser. „Wir hätten uns mit einem Sieg ein bisschen Luft verschaffen können.“ So aber verhalfen die drei Punkte stattdessen den Kinsauern dabei, um einen Platz auf Rang zwölf vorzurutschen – und den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren.

SpVgg S’bruck/S’soien - SV Unterdießen 1:3

Hubert Strobel kann es sich nicht erklären. „Wir kriegen es die erste Viertelstunde einfach nicht gebacken“, sagt der SpVgg-Trainer. Und so lag Schwabbruck/Schwabsoien nach einer Viertelstunde bereits 0:2 hinten.

Das 1:0 für Unterdießen fiel nach elf Minuten. Da hämmerte Marius Franz mit einem Sonntagsschuss den Ball in den Winkel. „Dann bist du natürlich verunsichert“, sagt Strobel. „Und schon bekommst du das 0:2.“ Danach aber fing sich die Spielvereinigung, kam durch einen Foulelfmeter von Dennis Meßmer sogar zum 1:2.

Nach der Pause hatten die Gastgeber eine gute Phase, leisteten sich im Spielaufbau aber zu viele Fehlpässe. Einen davon fingen die Gäste ab und beendeten den Konter mit dem 3:1. Der Sieg für die Unterdießener „war nicht unverdient“, sagt Strobel. „Sie standen gut, waren positiv aggressiv und haben uns mit guten Einzelspielern das Leben schwer gemacht.“

FSV Eching - TSV Peiting II 2:2

Eine gute Halbzeit zeigte der TSV Peiting II in Eching – und die reichte dann auch nur zu einem Punkt. „Damit müssen wir uns zufrieden geben“, sagt TSV-Trainer Thomas Fischer.

Dabei hatte die Partie so gut begonnen. Matthias Lotter schloss einen schönen Angriff über die linke Seite mit dem 1:0 ab. Lukas Wolf erhöhte nach einer Ecke auf 2:0.

Doch nach der Pause war alles anders. Eching ging früher drauf, Peiting ließ sich verunsichern. Nach zwei langen Bällen trafen die Gastgeber – und plötzlich stand es 2:2. „Danach gab’s Chancen auf beiden Seiten“, sagt Fischer. „Das Spiel wurde auch rauer.“ So gab’s noch ein paar gelbe Karten – aber zumindest keine Tore mehr.

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