Kräftige Umarmung für den Torschützen: Christoph Enzmann (Mitte, vorn) bejubelt mit seinen Mitspielern den Sieg gegen Mammendorf.
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Kräftige Umarmung für den Torschützen: Christoph Enzmann (Mitte, vorn) bejubelt mit seinen Mitspielern den Sieg gegen Mammendorf.

Die Elf von Trainer Thomas Fischer klettert auf Rang zwei

TSV Peiting: Hattrick vom Elfmeterpunkt von Christoph Enzmann gegen SV Mammendorf

  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Der TSV Peiting gewinnt Dank drei Elfmetertore von Mittelfeldspieler Enzmann mit 3:2 über SV Mammendorf. Damit schielt die Elf von Coach Fischer auf Rang eins.

Peiting – Drei Elfmeter bekam Red Bull Salzburg am Dienstag beim Champions-League-Auftakt in Sevilla in der ersten Hälfte zugesprochen, wovon die Österreicher aber nur einen verwandelten. Ebenfalls drei Strafstöße gab es für den Fußball-Kreisligisten TSV Peiting beim Heimspiel gegen den SV Mammendorf. Der TSV – oder besser gesagt Christoph Enzmann – bewies dabei Nerven aus Stahl.. Er verwandelte alle drei Elfmeter und machte damit aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2-Erfolg.

„So etwas habe ich noch nicht erlebt. Drei Elfmeter in einer Halbzeit und alle verwandelt“, staunte TSV-Coach Fabian Melzer nach der einmal mehr nervenaufreibenden Partie, in der seine Mannschaft die erste Hälfte fast komplett verschlafen hatte. „Da fehlte es am Tempo, das war mehr Verwaltungsmodus“, monierte Melzer.

Erst nach den beiden vergebenen Kopfballchancen von Jonas Zurl (24., 29.) nahm die Partie ein wenig an Fahrt auf. Durch einen blitzschnellen Konter der Gäste über drei Stationen ließen sich die Peitinger überrumpeln. Johannes Resl (31.) netzte abgeklärt zum 1:0 ein. Nach einer weiteren Kontermöglichkeit des SVM (32.) prüften Matthias Lotter (37.) und Nicola Haser (40.) den Gästekeeper, ehe die zweite kalte Dusche für die Hausherren folgte. Einen langen Ball klärte TSV-Keeper Julian Floritz vor seinem Strafraum per Kopf. Allerdings landete das Leder bei Marko Bosnjak (44.), der mit einem Schlenzer aus 30 Metern das 2:0 markierte.

Vierer Wechsel zur Pause brachte Offensivdrang für den TSV Peiting

Nach der Pause brachte Melzer gleich vier neue Spieler – und das zahlte sich aus. Die Peitinger agierten wesentlich druckvoller. Florian Wörle (47.) und Lotter (54.) ließen Chancen zum Anschlusstreffer aber aus. Den besorgte im Anschluss der eingewechselte Enzmann (58.) beim ersten Elfer, dem ein Foul an Haser vorausging. Pechvogel Lotter (62.) vergab im Anschluss eine weitere Möglichkeit. Auch ein Gewühl vor dem SVM-Kasten (68.) brachte nichts ein. Nach einer Aktion des Mammendorfer Schlussmanns gegen Benedikt Multerer zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt. „Das war kein Elfer“, sagte FA-Chef Uwe Enzmann in der Sprecherkabine. Sein Sohn zeigte sich davon unbeeindruckt und vollstreckte zum 2:2 (80.). Kurz vor Schluss gab es nach einem Foul erneut an Multerer keine Diskussion. Bei Strafstoß Nummer drei war wieder Enzmann (88.) erfolgreich. Die verbleibende Spielzeit überstand der TSV unbeschadet, da der einzige Torschuss der Gäste nach der Pause, ein Freistoß (93.), weit über den Kasten ging. (ROLAND HALMEL)

Statistik

TSV Peiting 3 SV Mammendorf 2

Tore: 0:1 (31.) Resl, 0:2 (44.) Bosnjak, 1:2 (58.) Enzmann (Foulelfmeter), 2:2 (80.) Enzmann (FE), 3:2 (88.) Enzmann (FE). Gelbe Karten: Peiting 1, Mammendorf 1. Schiedsrichter: Michael Sepp. Zuschauer: 107.

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