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Schnibbelte den TSV Peiting zum dritten Saisonsieg: Florian Meier traf gegen Pöcking-Possenhofen per Freistoß zum 2:0-Endstand, bereitete zudem den ersten Treffer vor.

“Sieg ist gut für den Kopf, aber schmeichelhaft“

Peiting stürzt Spitzenreiter Pöcking

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Der TSV Peiting feiert den dritten Sieg im vierten Spiel, bezwingt Spitzenreiter Pöcking. Jetzt klopfen die Peitinger selbst ganz oben an, sind schon Dritter. Coach Kindermann tritt aber auf die Euphoriebremse.

Peiting – Den Tabellenführer und Aufstiegskandidaten vom Thron gestoßen und bis auf einen Punkt an die Spitze herangerückt: Trotzdem bricht beim TSV Peiting nach dem 2:0-Heimsieg gegen den SC Pöcking-Possenhofen keine Euphorie aus. „Der Sieg ist gut für den Kopf, aber er war schmeichelhaft“, räumte TSV-Coach Martin Kindermann nach dem dritten Erfolg im vierten Spiel ein. „Pöcking hatte deutlich mehr Ballbesitz. Wir haben uns schwergetan, Chancen herauszuspielen“, war Kindermann mit der Offensivleistung seiner Elf nicht einverstanden.

An der Abwehr hatte er derweil wenig auszusetzen. „Alle haben konzentriert und diszipliniert nach hinten gearbeitet“, sagt Kindermann. Die Zuschauer bekamen so kaum Torraumszenen geboten. „Es war eine sehr chancenarme Partie.“

Sein Team wusste die wenigen Möglichkeiten, vor allem bei Standards, aber besser zu nutzen. Eine Freistoßflanke von Florian Meier beförderte Christoph Hertl (9.) aus kurzer Distanz zum 1:0 in die Maschen. Nach der frühen Führung zogen sich die Peitinger zurück. Dadurch bestimmten die Gäste in der Folge das Geschehen. Bis auf eine Freistoßchance (35.) gab es jedoch keine wirklich brenzligen Situationen vor dem TSV-Kasten.

Auch in der zweiten Hälfte stand die Abwehr der Hausherren stabil. Aus den Balleroberungen machten die Peitinger aber wenig. „Wir haben die Bälle viel zu schnell verloren.“ Kontermöglichkeiten gab es deshalb keine. Stattdessen musste es wieder ein Standard richten. Mit einem Freistoß aus 22 Metern in den Winkel erhöhte Meier (80.) auf 2:0.

Danach warfen die Gäste alles nach vorne. Bei zwei Chancen war Peitings Keeper Alex Mayr aber auf dem Posten.

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