Duell mit dem Favoriten: Der TSV Peiting II (in Rot) spielte in der Vorrunde gegen Lation Innsbruck. Am Ende wurde die zweite TSV-Garnitur Neunte.

38. Peitinger Frauen-Turnier

Kristina Kleinhaus wird beste Spielerin des Turniers

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Beim 38. Peitinger Turner durften am Ende nur die Österreicher jubeln. Der SK Lation Innsbruck triumphiert als beste Mannschaft. 

Peiting Im vergangenen Jahr sorgte das Schneechaos für enorme Beeinträchtigungen bei Sportveranstaltungen. Auch das internationale Hallenfußball-Turnier der Peitinger Frauen musste kurzfristig wegen zu hoher Schneelast auf der Dreifachturnhalle abgesagt werden. Der 38. Auflage des Traditionsturniers stand diesmal aber nichts im Wege. „Eigentlich hätten wir auch draußen spielen können“, sagte Peitings Fußballerchef Uwe Enzmann bei der Siegerehrung mit Blick auf das derzeitige Wetter. Den Siegerpokal bekam die Mannschaft des SK Lation Innsbruck überreicht. „Ein verdienter Sieger“, befand Hubert Strobel, der Abteilungsvize der Peitinger Fußballer.

„Ihr seid jünger geworden und ich älter“, sagte ein gut gelaunter Bürgermeister Michael Asam bei der Pokalübergabe. Er lobte die Ausrichter: „Das junge Orga-Team hat das gut gemacht“, sagte der scheidende Rathauschef, der zum 22. Mal die Schirmherrschaft für das Turnier übernommen hatte. Die Organisationsleitung um Nadia Gromes zeigte sich auch sehr zufrieden: „Es hat alles gut geklappt, es gab keine Verletzungen, und wir hatten sehr viele Zuschauer.“

Sportlich konnten die drei Peitinger Teams, die sich unter die 13 Mannschaften aus Deutschland und Österreich mischten, nicht ganz mit den Besten mithalten. Die erste Garnitur der TSV-Frauen holte sich mit Rang sieben immerhin einen guten Mittelfeldplatz. Besonders in der Vorrunde wusste die Mannschaft zu überzeugen. Gegen den SV Penzing (7:0), den SV Egg an der Günz (3:2), den SV Innsbruck (2:0), den SV 1880 München (2:1) und den TSV Peiting III (2:1) gab es fünf Siege und den ersten Platz in der Gruppe. In der Zwischenrunde lief es für die erste Garnitur des Gastgebers dann aber nicht mehr so rund. Sowohl gegen die SG Kaufbeuren II/Friesenried (1:2) und gegen Neu-Isenburg II (0:2) gab es Niederlagen. Das 0:0 gegen Innsbruck bedeutete Rang vier und das Spiel um Platz sieben, das mit 3:1 gegen den SV Egg gewonnen wurde.

Verdienter Turniersieger: Der SK Lation Innsbruck erwies sich über zwei Tage als das beste Team. Bei der Siegerehrung gratulierten Bürgermeister Michael Asam (links) sowie vom TSV Peiting Spartenchef Uwe Enzmann (re.) und Hubert Strobel. Foto: Halmel

Der TSV Peiting II landete in der Vorrundengruppe nach zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen auf dem fünften Rang. In seiner Zwischengruppe folgten noch zwei Erfolge, ein Remis und eine Niederlage, was ihnen, punktgleich mit dem SV 1880 München, den ersten Platz bescherte. In der Gesamtwertung wurde es Platz neun.

Die dritte Peitinger Mannschaft, die in der Vorrunde schon einen Sieg und zwei Unentschieden geholt hatte, sammelte in der Zwischenrunde weitere vier Zähler. Den letzten Platz konnten die Peitingerinnen damit aber nicht mehr verlassen.

Im Finale setzte sich der österreichische Zweitligist SK Lation Innsbruck klar mit 4:0 gegen Kaufbeuren II/Friesenried durch. Das vereinsinterne Duell um Platz drei zwischen der ersten und zweiten Mannschaft der TSG Neu- Isenburg (Hessen) gewann die erste Garnitur mit 2:1. Die Mannschaft aus der Nähe von Frankfurt hatte das bis dato letzte TSV-Hallenturnier im Jahr 2017 gewonnen. Von der TSG Neu-Isenburg I kam auch die beste Torschützin der aktuellen Auflage: Sabrina Frank hatte während der zwei Turniertage 14 Tore erzielt. Zur besten Torhüterin wurde Verena Ostermann (SV Egg) gekürt, die Auszeichnung zur besten Spielerin erhielt Kristina Kleinhans (SG Weißenbach).

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