Nicht stoppen ließen sich Maximilian Greiner (in Blau) und der TSV Hohenpeißenberg von den Peitingern um Daniel Slowiok.
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Nicht stoppen ließen sich Maximilian Greiner (in Blau) und der TSV Hohenpeißenberg von den Peitingern um Daniel Slowiok.

„Das war ein verdienter Sieg, wir wollten es mehr“

Landkreis Weilheim-Schongau: Hohenpeißenberg mit Sieg gegen Peiting II

  • vonSimon Horn
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In der Kreisklasse 4 Zugspitze sorgten die Schongauer Teams für interessante Resultate. Der TSV Hohenpeißenberg konnte mit dem 4:0-Sieg den dritten Tabellenplatz behaupten.

Weilheim-Schongau – Mit einem klaren 4:0-Erfolg hat der TSV Hohenpeißenberg den Re-Start in der Fußball-Kreisklasse 4 gemeistert. Leidtragende war dabei die Reserve des TSV Peiting. Spannender ging es bei den anderen Partien zu. Ein Team gab eine 2:0-Führung aus der Hand.

SV Igling - SV Hohenfurch 2:2

Tore: 0:1 (46.) Radler, 0:2 (61.) Prinzing, 1:2 (65.) Hartmann, 2:2 (77.) Wilbiller. Zuschauer: k.A..

Drei Punkte hatte sich Hohenfurch im Auswärtsspiel beim SV Igling erhofft. Am Ende reicht es beim 2:2, trotz einer zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Führung, nur für einen Zähler. „Wir haben ein lachendes und ein weinendes Auge, aber der Punkt ist in Ordnung“, sagt Michael Eiband nach seinem Debüt.

Sehr diszipliniert agierte seine Elf im ersten Durchgang, ließ keine Möglichkeiten zu, vergab allerdings selbst durch Nico Prinzing die größte Gelegenheit. Er scheiterte am Pfosten.

Hellwach kamen die Gäste aus der Kabine, schlugen durch Florian Radler und Nico Prinzing doppelt zum 2:0 zu. Nur wenige Minuten später verkürzte Felix Hartmann auf 1:2. „Das ist immer gefährlich, wenn man den Anschlusstreffer kassiert“, sagt Eiband. Alexander Wilbiller gab ihm mit dem Treffer zum 2:2-Endstand Recht.

SV Fuchstal - SpVgg S’bruck/S’Soien 1:2

Tore: 0:1 (40.) Prodea, 1:1 (83.) Waldhoer, 1:2 (86./FE) Meßmer. Gelb-rote Karte: 90.+3 Kuttner (Fuchstal). Zuschauer: 76.

In einem hart umkämpften Spiel setzte sich die Spielvereinigung Schwabbruck/Schwabsoien mit 2:1 gegen den SV Fuchstal durch. Ein besonderes Lob hatte Trainer Hubert Strobel nach der Begegnung für seine Mannschaft, aber auch den Schiedsrichter Martin Holzhauser: „Ich hatte selten einen so guten Schiedsrichter wie heute“, hebt Strobel die Leistung des Unparteiischen heraus.

Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie, ehe Alexandru Prodea für die 1:0-Gäste-Führung sorgte. „Nach nervösem Beginn haben wir den Kampf gut angenommen“, sagt Strobel. Nach der Führung kippte das Spiel zugunsten der Hausherren. In der 82. Minute schlug Christian Waldhoer aus der Überlegenheit Kapital – 1:1. Doch die Gäste kamen nochmals zurück. Nachdem David Bauch im Sechzehner gefoult wurde, verwandelte Dennis Meßmer den berechtigten Strafstoß zum 2:1-Siegtreffer. „Es ging um viel, und wir haben mit viel Geschick, und etwas Glück gewonnen“, resümiert Stobel.

SV Raisting II - SV Kinsau 2:1

Tore: 1:0 (58.) Kölbl, 2:0 (86.) Stechele, 2:1 (88.) Swoboda. Zuschauer: k.A..

Sichtlich niedergeschlagen zeigte sich SVK-Coach Christopher Resch nach der 1:2-Pleite gegen den SV Raisting II. „Das ist eine bittere Niederlage.“ Deutlich überlegen sei sein Team gewesen, einzig an der Chancenverwertung habe es gehapert: „Raisting war cleverer, wir haben unsere glasklaren Chancen nicht genutzt.“

In Durchgang eins beherrschten die Gäste das Spiel, verpassten es allerdings mehrfach, den Führungstreffer zu erzielen. Nach dem Wechsel dasselbe Spiel. Aber nicht der SVK traf, sondern die Hausherren – und das doppelt. Zunächst sorgte Severin Kölbl für das 1:0, kurz vor Schluss erhöhte Elias Stechele auf 2:0. Das 1:2 von Robin Swoboda in den Schlussminuten kam zu spät. „Nach der langen Zeit macht der Auftritt dennoch Mut.“

TSV Hohenpeißenberg - TSV Peiting II 4:0

Tore: 1:0 (8./FE) Osterried, 2:0 (17.) Osterried, 3:0 (47.) M. Greiner, 4:0 (90.) Mosig. Zuschauer: k.A.

Mit 4:0 bezwingt der TSV Hohenpeißenberg den TSV Peiting II zum Re-Start nach der Pause. „Das war ein verdienter Sieg, wir wollten es einfach mehr“, zeigt sich Alexander Sanktjohanser sichtlich angetan von der Leistung seines TSVH. Bereits nach acht Minuten wurde Matthias Rohrmoser im Strafraum gefoult, den resultierenden Elfmeter verwandelte Michael Osterried. Nur ein paar Minuten später erhöhte erneut Osterried auf 2:0. „Meine Mannschaft war zu 100 Prozent auf dem Platz“, sagt Sanktjohanser.

Nach der Pause erhöhte Neuzugang Maximilian Greiner auf 3:0, ehe Alexander Mosig mit seinem 4:0 dem Spiel die Krone aufsetzte. Mosig traf per Freistoß aus über 60 Metern direkt ins Tor. „Das war ein Wahnsinns-Tor“, schwärmt sein Trainer.

(SIMON HORN)

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