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Packendes Duell: Der Peitinger Daniel Slowiok (r.) und Schwabbrucks Franziskus Reich (l.) schenkten sich nichts. Am Ende hatten die Peitinger das bessere Ende für sich.

Kreisklasse 4: Kompakt

Nur Peiting II gelingt ein Sieg - Hohenpeißenberg mit Nullnummer in Raisting

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    Jörg von Rohland
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Sturm und Schnee trotzten einige Kicker gestern in der Kreisklasse 4. Ein packendes Duell bekamen die Zuschauer vor allem bei der Spielvereinigung Schwabbruck/Schwabsoien zu sehen, die sich knapp der Reserve aus Peiting geschlagen geben mussten.

SpVgg. S’Bruck/S’soien - TSV Peiting II 2:3

Tore: 0:1 (19.) Schauer, 0:2 (27.) Kechele, 1:2 (50.) Zwick, 2:2 (71. Foulelfmeter) Kögel, 2:3 (81.) Melzer, Schiedsrichter: Simon Krystkowiak. Zusch.: 50.

Hin und her ging es gestern an der Schongauer Straße. Zunächst gaben die Gäste aus Peiting den Ton an und gingen folgerichtig in Führung. „Wir hatten alles im Griff“, berichtet Spielertrainer Fabian Melzer. Martin Schauer schlenzte den Ball nach einem Abwehrfehler der Schwabbrucker ins lange Ecke (19.), acht Minuten später schraubte Korbinian Kechele die Gästeführung in die Höhe.

In Hälfte zwei stellte sich die Spielvereinigung in der Offensive deutlich besser an und brachte die Gäste immer wieder in Verlegenheit. Ulrich Zwick sorgte nach 50 Minuten mit dem Kopf für den Anschlusstreffer. Und Christoph Kögl verwandelte einen berechtigten Foulelfmeter zum 2:2 (81.). Jetzt wussten die Peitinger aber, was die Stunde geschlagen hatte und hielten wieder dagegen. Spielertrainer Melzer sorgte zehn Minuten vor Schluss mit einem sehenswerten Treffer aus 20 Meter für den nicht unverdienten Auswärtssieg. Am Ende hatten die Gäste auch ein leichtes Chancenplus vorzuweisen.

SV Raisting II - TSV Hohenpeißenberg 0:0

Tore: keine. Schiedsrichter: Klaus Stülpner (FA Birkland). Zuschauer: 50.

Das 0:0, da waren sich beide Trainer einig, war gerecht. Und irgendwie war es nicht verwunderlich, dass keinem ein Treffer gelungen war. „Nach vorn geht bei uns einfach nichts“, sagte Raistings Coach Roland Perchtold. Sein Hohenpeißenberger Kollege Alex Sanktjohanser merkte an: „Uns fehlt ein Knipser.“

Chancen gab es genug. Bei Raisting war es Martin Frühholz, der laut Perchtold „drei dicke Dinger“ auf dem Schlappen hatte. Einmal war TSV-Torhüter Thomas Höringer zur Stelle, einmal war der Winkel zu spitz. Nach einem Alleingang schoss er den Ball am Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite verpasste Alexander Mosig eine Hereingabe nur knapp, Michael Stoßberger scheiterte mit einem Kopfball. Die beste Gelegenheit hatte jedoch Johannes Schuldes. Er kam frei vorm SVR-Tor zum Schuss, allerdings versprang ihm der Ball. Nach der Pause spielte sich der überwiegende Teil des Geschehens im Mittelfeld ab, Chancen gab’s kaum.  

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