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Das fünftbeste Mixed-Team Deutschlands: v.l. Christopher Schwaiger, Ulrike Lachenmayer, Sabine Hipp und Mathias Adler vom TSV Peiting. 

Eisstockschießen

Peitinger Mixed-Team wird Fünfter bei der deutschen Meisterschaft

In Waldkraiburg wurde die Deutsche Meisterschaft für Mixed-Teams im Eisstockschießen ausgetragen. Für den TSV Peiting fehlte nicht viel zu einer Medaille.

Waldkirchen/Peiting – Es fehlte nicht viel, und der TSV Peiting wäre bei der deutschen Meisterschaft im Eisstockschießen für Mixed-Teams ins Page-Play-off eingezogen. Am Ende blieb der dritte Platz in der Gruppenphase und Platz fünf in der Endabrechnung. In Waldkirchen setzten sich die Peitinger in der Besetzung Ulrike Lachenmayer, Sabine Hipp, Matthias Unglert, Christopher Schwaiger und Mathias Adler im Platzierungsspiel mit 16:8 gegen den SV Oberbergkirchen durch.

22 Mannschaften mit mindestens je zwei Frauen und Männern traten bei der deutschen Mixed-Meisterschaft an. In zwei Gruppen wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden gespielt. Die Erst-, und Zweitplatzierten beider Gruppen qualifizierten sich für die Play-offs. Mit einem souveränen 16:6 starteten die Peitinger gegen den TuS Engelsberg in das Turnier. Danach folgte aber bereits der erste Dämpfer. Gegen die SpG Langenargen/Glashütte kassierte der TSV eine 11:13-Niederlage. Langenargen/Glashütte hatte zuvor beide Partien verloren. Auf einen 25:3-Sieg gegen den ESC Langenargen folgte eine 8:20-Niederlage gegen den TSV Hartpenning. Dieser marschierte punktverlustfrei durch die Gruppenphase und sicherte sich später souverän den Titel. 19:11 besiegte Hartpenning im Finale den EC Passau-Neustift.

Peitinger Mixed-Team wird Fünfter bei der deutschen Meisterschaft

Nach der Niederlage gegen Hartpenning erwischten die Peitinger eine starke Phase. Sie gewannen fünf Spiele in Folge und knackten sogar dreimal in Serie die 30-Punkte Marke. Damit kletterten sie in der Tabelle vom siebten auf den dritten Rang. Vor dem abschließenden Spiel lagen die Peitinger mit vier Minuspunkten gleichauf mit den zweitplatzierten Engelsbergern. Selbst bei einem Sieg waren die Play-offs aber nicht mehr zu erreichen, da nach der Punktzahl die Stocknote entscheidend ist. Diese wird berechnet, in dem die Gesamtstockpunktzahl durch die insgesamt kassierten Stockpunkte geteilt wird. In dieser Wertung konnten die Peitinger den TuS nicht mehr einholen. Im abschließenden, für die Tabelle unwichtigen, Gruppenspiel unterlagen die Peitinger mit 13:15 gegen den ESC Stuttgart-Vaihingen. Zum Abschluss feierten sie noch einmal einen Erfolg und beendeten die Titelkämpfe auf dem fünften Platz.

von Phillip Plesch

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