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Sechs Ausfälle muss der TSV Peiting im Duell mit dem FC Aich verkraften. Unter anderem fehlt Sebastian Krötz (re.). Das Hinsp iel, als das Bild entstand, gewann Peiting 1:0. 

Peiting gastiert in Aich: Das Duell der gegensätzlichen Serien

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Der TSV Peiting ist am Samstag beim FC Aich zu Gast. Die einen sind seit acht Spielen ohne Niederlage, die anderen seit acht Partien ohne Punkt.

Peiting – Trainerentlassungen sind nicht nur bei den Fußball-Profis gang und gäbe. Auch bei den Amateuren sind sie ein probates Mittel der Vereinsführung, wenn es sportlich nicht wie gewünscht läuft. Den Coach einen Spieltag vor der Winterpause vor die Türe zu setzen, ist aber eher die Ausnahme. Der FC Aich, bei dem der TSV Peiting an diesem Samstag (15 Uhr) zum letzten Spiel des Jahres gastiert, ergriff diese Maßnahme unter der Woche. Nach acht Niederlagen in Folge musste Trainer Wolfgang Reinhardt seinen Hut nehmen. Gegen Peiting hat jetzt FCA-Co-Trainer Bastian Jaschke das Sagen.

Peiting will „dominant und selbstbewusst“ auftreten

„Der Trainerwechsel macht es nicht einfacher für uns“, sagt TSV-Spielertrainer Fabian Melzer. Auch die äußerlichen Umstände mit dem kühlen und nassen Herbstwetter und dem vermutlich tiefen Platz erleichtern die Aufgabe beim Schlusslicht nicht unbedingt. Wobei der TSV nach acht Spielen ohne Niederlage, trotz der zuletzt wenig überzeugenden Leistung im Derby gegen Bernbeuren, mit breiter Brust nach Aich reisen kann. „Wir wollen dominant und selbstbewusst auftreten und das Spiel in die Hand nehmen“, sagt Melzer. Im Hinspiel, das die Peitinger knapp mit 1:0 gewannen, klappte das erst ab Mitte der ersten Hälfte.

Gegenüber dem damaligen Kader sieht das aktuelle TSV-Team deutlich verändert aus. Neben Keeper Alex Mayr fehlen auch noch Stefan Pakleppa, Sebastian Krötz und Nicola Haser, die damals in der Startelf standen. Elias Heiß und Andreas Stadler, die im Hinspiel auf der Bank saßen, sind ebenfalls nicht dabei. „Wir haben aber immer noch einen guten Kader“, so Melzer. Er möchte die Ausfälle nicht als Ausrede gelten lassen. „Ich bin guter Dinge, unsere Serie fortzuführen und einen Sieg nachzulegen“, sagt Melzer. Mit einem Dreier könnte sein Team, sofern der Tabellenzweite Penzing gegen Fürstenfeldbruck Federn lässt, sogar auf dem Aufstiegsrelegationsplatz überwintern.

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