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Andreas Stadler köpfte nach einer Ecke von Fabian Melzer in der 85. Spielminute das 2:4 aus Peitinger Sicht. Den Gästen aus Penzing (weiße Trikots) waren schon in den ersten 20 Minuten der Partie vier Tore gelungen.
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Andreas Stadler köpfte nach einer Ecke von Fabian Melzer in der 85. Spielminute das 2:4 aus Peitinger Sicht. Den Gästen aus Penzing (weiße Trikots) waren schon in den ersten 20 Minuten der Partie vier Tore gelungen. 

Chancenlos gegen Penzing

2:5 – Peiting erlebt den blanken Horror

  • vonRoland Halmel
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Einen ordentlichen Dämpfer kassierte der TSV Peiting im zweiten Heimspiel der Saison. Eine verkorkste Anfangsphase mündete in eine 2:5-Pleite gegen den FC Penzing.

Peiting – Schneetreiben oder Nebel – beides bei Fußballfans nicht sehr beliebt – hätten sich die Anhänger des TSV Peiting in der Kreisliga 2 wohl gerne in den ersten Minuten gewünscht, um die gruselige Vorstellung ihrer Mannschaft nicht sehen zu müssen. Stattdessen gab es strahlenden Sonnenschein und beste Sicht auf den historischen Viererpack des FC Penzing innerhalb von nur zwanzig Minuten.

„Das war eine Mischung aus Slapstick, Unvermögen und gegnerischer Qualität“, versuchte TSV-Spielertrainer Fabian Melzer den völlig verkorksten Beginn zu erklären. „Wir sind danach aber nicht auseinandergefallen“, so Melzer. In der Tat stemmte sich seine Truppe gegen die Pleite, die auch abwendbar gewesen wäre. „Matthias Lotter hätte alleine drei Tore machen müssen“, sagte Melzer. Für ihn war die Chancenverwertung aber letztlich der Knackpunkt für die Niederlage, bei der die Torschussbilanz von 12:10 für die Peitinger sprach.

Peiting vergibt zahlreiche Chancen

Bei der Hitzeschlacht lagen die Gastgeber ehe sie sich versahen durch einen abgefälschten Schuss von Kacper Macierszynski (2.) und einen schönen Flugkopfball von Florian Meier (3.), der statt im erhofften Aus im eigenen Tor landete, mit 0:2 hinten. Der TSV versuchte sofort zu antworten. Zwei Schüsse von Christoph Eberle (12.) und Florian Wörle (15.) brachten aber nichts ein. Die Penzinger zeigten sich dagegen brutal effektiv. Erst köpfte Jonas Wille (13.) unhaltbar in den Winkel und wenig später stand die Peitinger Abwehr bei seinem Tor zum 0:4 (20.) nur Spalier. Lotter (24.) schob danach bei seiner ersten Chance vorbei. Auf der Gegenseite ließ aber auch der FCP (33.) eine Möglichkeit aus, ehe Lotter (35.) zum 1:4 verkürzte. Der Peitinger Mittelstürmer hatte noch vor der Pause zweimal das zweite Tor auf dem Schlappen (41.,45+2.), das aber nicht fallen wollte. Dazwischen wehrte TSV-Keeper (45+1.) Julian Floritz erstmals in der Partie einen Schuss ab.

Mehr als der Anschlusstreffer gelingt nicht

Zehn Minuten nach dem Wechsel ging es verhalten weiter, dann folgten Chancen in kurzer Taktung. Einen Distanzschuss der Gäste parierte Floritz (56.). Danach ließen Wörle (58.), Andreas Stadler (62.) und Lotter (67.), der alleine auf den FCP-Keeper zulief, beste Möglichkeiten aus. In der Schlussphase verzeichneten die Gastgeber weitere vier Großchancen, darunter einen Lattentreffer von Lotter (90+1.). Stadler (85.) hatte den TSV davor nach einer Melzer-Ecke zum 2:4 herangebracht. Den Sturmlauf der Peitinger beendete schließlich ein weiterer abgefälschten Schuss von Adam Maurus (90+5.), der zum 2:5-Endstand einschlug. Die Ampelkarte (90+3.) kurz davor für Daniel Neuhaus vom FCP hatte nur statistischen Wert.

In der Kreisliga 2 siegten außerdem der VfL Denklingen in Moorenweis und der TSV Bernbeuren bei Aufsteiger Weil

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