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Der Konkurrenz einen Schritt voraus: Alexandra Hofmann (in hellblau) und die Fußballerinnen des TSV Rott mischen derzeit die Kreisliga Zugspitze auf.

Sieben Siege in Folge

Die Rotter Raketen: Mit Spaß an die Spitze

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Sie sind die Unbesiegbaren: Die Fußballerinnen des TSV Rott haben alle bisherigen Saisonspiele gewonnen, stehen unmittelbar vor der Herbstmeisterschaft. Ihr Erfolgsgeheimnis: Spaß haben – auf und neben dem Platz.

Rott – Die Rotter Raketen fliegen unaufhaltsam durch die Kreisliga Zugspitze! Die TSV-Fußballerinnen haben alle bisherigen Saisonspiele gewonnen, thronen nach sieben Siegen in Serie an der Tabellenspitze. Das Team ist seit 151 Tagen ungeschlagen (zuletzt am 10. Juni 2018 2:4 gegen den SV Mammendorf), steht kurz vor dem Gewinn der Herbstmeisterschaft. Gelingt den Rotterinnen am Samstag beim Gastspiel in Söchering (15 Uhr) der achte Saisonsieg, ist ihnen der Hinrunden-Titel nicht mehr zu nehmen.

Das Erfolgsgeheimnis der Rotterinnen: Sie haben einfach Spaß. Am Kicken. Am Training. Und auch abseits des grünen Rasens. Alexandra Hofmann, Vhefin der TSV-Fußballerinnen: „Alle im Team verstehen sich gut, sind miteinander befreundet. Wir sind eine echte Einheit, wollen gemeinsam Spaß haben. Auf und neben dem Platz.“

Ein wichtiger Teil im Erfolgs-Puzzle der Rotterinnen sind auch die Trainer. Seit dieser Saison werden die TSV-Frauen von Florian Rauch und Traudi Salzmann betreut. „Sie haben frischen Wind reingebracht, einige Sachen umgestellt. Das zahlt sich aus“, sagt Hofmann. Die (vielleicht) beste Änderung des Trainer-Gespanns: Es installierte eine komplett neue Innenverteidigung. Und die ist aktuell kaum zu überwinden, ließ in sieben Spielen nur sechs Gegentreffer zu. Bestwert in der Liga.

In der Offensive sind die Rotterinnen derweil extrem variabel. Während bei anderen Frauen-Mannschaften häufig eine Spielerin den Großteil der Tore erzielt, haben beim TSV schon acht verschiedene Akteure getroffen. Hofmann, die mit fünf Treffern die interne Torjäger-Liste anführt: „Unser Offensivspiel ist nicht nur auf eine Person ausgerichtet. Dadurch sind wir für die Gegner nicht so leicht ausrechenbar.“

Trotz der aktuellen Erfolgsserie bleibt man in Rott bescheiden. Das Saisonziel, Platz drei, wird nicht nach oben korrigiert, versichert Hofmann. Abgehoben ist bei den Rotter Raketen also noch niemand.

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