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Markus Ansorge, Trainer des VfL Denklingen, ist mit seiner Mannschaft vor dem Spitzenspiel in Penzing in der besseren Ausgangsposition. 

Kreisliga 2

Spitzenspiel der Bezirksliga-Absteiger - Denklingen zu Gast in Penzing

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Mit neun Siegen aus zehn Spielen marschiert der VfL Denklingen in der Kreisliga 2 vorn weg. Ärgster Verfolger ist der FC Penzing. Am Sonntag kommt es zum Duell. 

Denklingen – „Ob es die besten zwei Teams der Liga sind, möchte ich nicht beurteilen“, sagt Markus Ansorge, Trainer des VfL Denklingen. „Aber es sind die zwei konstantesten“, ergänzt er vor dem Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga 2. Am Sonntag (15 Uhr) ist Denklingen als Spitzenreiter zu Gast beim FC Penzing, der mit drei Punkten weniger bei einem Spiel mehr auf Platz zwei liegt. Als „wichtiges Spiel“ bezeichnet Ansorge das Aufeinandertreffen. Von „entscheidend“ möchte er aber nicht sprechen.

„Die Saison ist lang“, sagt der VfL-Coach. Die Denklinger Fußballer wissen aber, dass sie mit der besseren Ausgangssituation nach Penzing reisen. Mit einem Sieg würden sie auf sechs Punkte davonziehen. Daher sei ein Unentschieden für Ansorge „okay“. Dennoch will der VfL auf Sieg spielen. Das Spiel zwischen Penzing und Bernbeuren vor gut einem Monat hat sich Ansorge angeschaut und seine Schlüsse daraus gezogen. „Wir haben einen Plan“, sagt der Trainer. Beim FCP seien für Ansorge vor allem die schnellen Offensivspieler und die gute Spieleröffnung auffällig gewesen.

Ansorge trotz allem nicht vollends zufrieden

Die Bilanz zwischen beiden ist insgesamt mit fünf Siegen pro Seite über die vergangenen Jahre ausgeglichen. In der vergangenen Saison standen sich Denklingen und Penzing noch in der Bezirksliga gegenüber, ehe sie im Sommer abstiegen. Beide Mannschaften fuhren im Duell einen Auswärtssieg ein.

Trotz zuletzt fünf Siegen in Folge hat Ansorge dennoch einen Punkt, der ihm gar nicht passt. „Zehn Gegentore zu diesem Zeitpunkt sind für eine Spitzenmannschaft zu viel.“ Und auch mit der Torausbeute zeigt er sich trotz bereits 30 Treffern aus zehn Spielen nicht vollends zufrieden. „Die könnte besser sein, wir lassen zu viele Chancen aus.“ Durchschnittlich gewinnen die Denklinger ihre Spiele also mit 3:1. Exakt mit diesem Ergebnis endeten auch die vergangenen drei Partien des VfL, das letzte gegen den FC Eichenau. Ansorge hätte nichts dagegen, wenn auch die Partie in Penzing so endet. Dabei kann der Trainer auf 19 Spieler zurückgreifen, die alle mit nach Penzing fahren werden. „Die Stimmung ist gut und die Trainingsbeteiligung sehr hoch“, sagt Ansorge. „Das habe ich so noch nicht erlebt.“

In der Kreisliga 2 spielt außerdem Bernbeuren in Fürstenfeldbruck

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