Die einen jubeln, die anderen sind am Boden: Der TSV Altenstadt setzte sich beim TSV Schongau erwartungsgemäß durch.
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Die einen jubeln, die anderen sind am Boden: Der TSV Altenstadt setzte sich beim TSV Schongau erwartungsgemäß durch.

Altenstadt, Peiting und Denklingern erreichen nächste Runde

Toto-Pokal: Dreimal 4:1 für den Favoriten im Landkreis Schongau

  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Überraschungen blieben in der dritten Runde des Totopokals aus, es setzten sich jeweils die Favoriten durch – und zwar allesamt mit dem gleichen Ergebnis.

Schongau - Überraschungen blieben in der dritten Runde des Totopokals aus, es setzten sich jeweils die Favoriten durch – und zwar allesamt mit dem gleichen Ergebnis.

TSV Schongau – TSV Altenstadt 1:4

Tore: 0:1 (4.) Demmler (Eigentor), 1:1 (18.) Yapici, 1:2 (52.) Akcakaya, 1:3 (73.) Müller, 1:4 (78.) Coban. Zuschauer: 50.

Das Ergebnis fiel deutlich aus – und es spiegelte auch den Leistungsunterschied gut wider. „Das war ein Klassenunterschied, der Altenstadter Sieg geht völlig in Ordnung“, urteilte Schongaus Coach Peter Mahl, dessen A-Klassen-Team in der Pokalrunde zuvor noch nach einem 7:3-Schützenfest den Kreisliga-Aufsteiger FC Bad Kohlgrub aus dem Wettbewerb expediert hatte. Im Vergleich zu dieser Partie „haben mir sechs Spieler gefehlt“, beklagte Mahl diesmal aber Personalsorgen bei seinem Team. „Und einige Leistungsträger haben nicht Normalform erreicht“, grantelte Schongaus Trainer nach dem Duell gegen den benachbarten Kreisligisten. Wenig auszusetzen an der Vorstellung seiner Elf hatte dagegen Christoph Schmitt. „Wir waren 90 Minuten klar überlegen“, bilanzierte Altenstadts Spielertrainer. „Dabei war es gegen einen motivierten und hart verteidigenden Gegner kein leichtes Spiel“, so Schmitt.

Seine Mannschaft musste erst einmal einen Rückschlag hinnehmen. Gleich bei der ersten Ecke für die Hausherren bugsierte Altenstadts Routinier Franz Demmler die Kugel ins eigene Netz. Die Gäste ließen sich davon aber nicht beeindrucken. In der Folge gaben sie klar den Ton an. Kadircan Yapici gelang, ebenfalls nach einer Ecke, relativ schnell der Ausgleich. Danach ließen die Altenstadter einige gute Möglichkeiten ungenutzt verstreichen. Zudem haderten sie mit dem Unparteiischen, der das Spiel nach einer durchaus elfmeterwürdigen Aktion weiterlaufen ließ. Kurz vor der Pause musste Yapici nach einem harten Einsteigen auch noch verletzt vom Platz. „Das war leider ein Wermutstropfen“, sagte Schmitt, nachdem sein Teamkollege ins Krankenhaus gebracht worden war.

In der zweiten Hälfte dominierte seine Mannschaft immer deutlicher das Geschehen. Schongau kam nur noch selten in den gegnerischen Strafraum. Mit einem Kopfball brachte Yasin Akcakaya den Kreisligisten schließlich mit 2:1 in Front (52.). Nach weiteren guten Möglichkeiten erhöhte Dominique Müller im Nachsetzen auf 3:1. Kurz danach machte Michael Coban mit einem platzierten Distanzschuss zum 4:1 den Deckel auf den Altenstadter Pokalsieg.  rh

SV Haunshofen – TSV Peiting 1:4

Tore: 0:1 (8.) Kechele, 0:2 (26.) Kechele, 1:2 (50.) Schuster, 1:3 (56.) Schauer, 1:4 (78.) Schratt.

Locker den Sprung ins Halbfinale der Spielgruppe West schaffte Altenstadts Ligakonkurrent TSV Peiting. Das Team von Trainer Fabian Melzer hatte mit dem SV Haunshofen ebenfalls einen A-Klassisten zum Gegner – und wie Altenstadt setzte sich auch Peiting mit 4:1 durch. Schon früh bogen die Gäste gegen die zwei Klassen niedriger kickenden Haunshofener auf die Siegerstraße ab. Mitte der ersten Hälfte stand es nach einem Doppelpack von Korbinian Kechele bereits 2:0 für den TSV. Hoffnung keimte beim SVH auf, als Christian Schuster kurz nach Wiederbeginn der Anschlusstreffer gelang. Die Hoffnung auf eine Wende währte aber nur kurz beim Außenseiter. Bereits sechs Minuten später hatte Martin Schauer den Zwei-Tore-Abstand wieder hergestellt. Christoph Schratt sorgte für den vierten Treffer der Peitinger.  ssc

FC Penzing – VfL Denklingen 1:4

Tore: 1:0 (10.) Mirlach,, 1:1 (23.) Kirchbichler, 1:2 (25.) Greif, 1:3 (83.) Sporer, 1:4 (85.) Maass. Zuschauer: 100.

Gemessen am Tabellenstand der vergangenen Saison war dies das Topspiel der dritten Runde. Kreisliga-Meister Denklingen gastierte beim amtierenden Vizemeister dieser Liga, dem FC Penzing. Lange Zeit war es eine umkämpfte Partie, die der VfL am Ende aber deutlich gewann. Den besseren Start erwischten die Hausherren, die auch früh in Führung gingen. Dann aber schlugen die Denklinger gnadenlos zurück: Binnen nur zwei Minuten machten Ludwig Kirchbichler und Johannes Greif aus dem 0:1 eine 2:1-Führung. Die Partie war bis weit in die Schlussphase offen, ehe der VfL einen weiteren Doppelschlag folgen ließ. Armin Sporer erhöhte auf 3:1, zwei Minuten später legte Benjamin Maass den vierten Treffer nach.

Am kommenden Mittwoch, 21. Juli, 19 Uhr, wird das Halbfinale der Spielgruppe West ausgetragen. Dabei empfängt der TSV Peiting den TSV Altenstadt, die Denklinger sind zu Gast beim SV Polling.  ssc

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