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Marco Schmitt nicht mehr Coach in Bernbeuren - Nachfolger ist gefunden

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Von: Roland Halmel

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Schon wieder weg: Marco Schmitt hatte die Bernbeurener erst im vergangenen Sommer übernommen. rh
Schon wieder weg: Marco Schmitt hatte die Bernbeurener erst im vergangenen Sommer übernommen. © Roland Halmel

Zur neuen Saison erst gekommen und schon wieder weg: Marco Schmitt ist nicht mehr Trainer beim Kreisligisten TSV Bernbeuren. Seine Nachfolge – zumindest mal bis zur Winterpause – tritt ein in der Region bestens Bekannter an.

Landkreis - Zur neuen Saison erst gekommen und schon wieder weg: Marco Schmitt ist nicht mehr Trainer beim Kreisligisten TSV Bernbeuren. Seine Nachfolge – zumindest mal bis zur Winterpause – tritt ein in der Region bestens Bekannter an. Im Gegensatz zu den sportlich wie personell gebeutelten Bernbeurenern läuft es beim TSV Peiting derzeit optimal: Nach fünf Siegen in Folge grüßt das Team mit komfortablem Vorsprung von der Tabellenspitze. Nur einen Punkt aus den vergangenen drei Partien hat dagegen der TSV Altenstadt geholt. Daher gilt es vorrangig, den Abwärtstrend zu stoppen.

TSV Bernbeuren: Das kam überraschend. Unter der Woche legte Marco Schmitt sein Traineramt beim TSV Bernbeuren nieder. Gesundheitliche Gründe bewogen den 40-jährigen zu dem Schritt. „Ich brauche eine Pause“, so Schmitt, der zuletzt aus Personalnot selbst das Bernbeurener Trikot übergezogen hatte. Der Tabellenachte der Kreisliga 2 präsentierte aber umgehend einen neuen Coach. Martin Kindermann wird das Team vom Auerberg zunächst bis zur Winterpause betreuen. „Für mich ist das eine Wahnsinnsfahrerei“, erklärt Kindermann, der in Eberfing wohnt und damit rund 50 Kilometer Anfahrt für Training und Spiel hat. Mit einem Großteil der Bernbeurener Mannschaft ist der 51-Jährige vertraut. „Ich kenne die meisten Spieler aus meiner Zeit als Jugendtrainer. Und Michael Boos und Roman Lerchenmüller habe ich beim TSV Peiting trainiert“, sagt Kindermann, der zuletzt den Fußball-Kindergarten beim TSV Murnau betreute.

Wieder da: Martin Kindermann, der zuletzt in Murnau die Kleinsten trainierte, springt ein.
Wieder da: Martin Kindermann, der zuletzt in Murnau die Kleinsten trainierte, springt ein. © Andreas Mayr

Mit seiner neuen Truppe erwartet er an diesem Sonntag den TSV Moorenweis (15 Uhr). „Ich werde nicht viel ändern. Die Mannschaft wird so spielen wie bisher“, erklärt Kindermann, der allerdings den zurückgetretenen Schmitt in der Innenverteidigung und den verletzten Adrian Natzeder auf der Außenbahn ersetzen muss. „Ich habe da schon Optionen“, sagt der neue Bernbeurener Coach, der sich weniger auf den Gast aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, der im Moment den vorletzten Platz belegt, fokussiert. „Wir konzentrieren uns auf unser Spiel“, sagt er und hoff, dass sein Team das 0:3 gegen Peiting gut wegsteckt hat.

TSV Peiting: Der FC Penzing gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern des TSV Peiting. Vergangene Saison kassierte der TSV zwei Niederlagen gegen die Mannschaft aus dem Landkreis Landsberg, bei dem er am Sonntag zu Gast ist (16 Uhr) . „Deshalb werden wir sie nach dem durchwachsenen Saisonstart auch nicht unterschätzen“,, berichtet Trainer Fabian Melzer mit Blick auf die für Penzing eher enttäuschende Platzierung im Mittelfeld der Kreisliga 2. „Penzing gehört zu den Top-Mannschaften der Liga“, so Melzers Einschätzung. er erwartet alles andere als einen Spaziergang für sein Team, das als Tabellenführer inzwischen vier Punkte Vorsprung auf den schärfsten Verfolger Günzlhofen hat.

Die Spitzenposition ist damit nicht in Gefahr, was aber nichts daran ändert, dass die Peitinger ihren Lauf der letzten Wochen mit fünf Siegen in Folge fortsetzen wollen. „Dazu müssen wir ein ähnliches Gesicht wie zuletzt beim Derbysieg in Bernbeuren zeigen“, macht Melzer klar. Mit welcher Besetzung er aufläuft, wird sich erst kurzfristig entscheiden, da unter der Woche einige Spieler kränkelten. „Da müssen wir schauen, wer fit ist.“

TSV Altenstadt: Eine ganz schwache Vorstellung lieferte der TSV Altenstadt zuletzt gegen das Schlusslicht Maisach ab. Beim Auswärtsauftritt am Sonntag beim Tabellenzehnten SV Mammendorf (15 Uhr) kann die Truppe um Spielertrainer Christoph Schmitt Wiedergutmachung betreiben. Was aber nicht einfach wird, „da ich Mammendorf besser einschätze als es der Tabellenstand aussagt“, so Schmitt.

In der Vergangenheit taten sich die Altstadter gegen Mammendorf stets schwer. „Wir müssen im Gegensatz zum Maisach-Spiel wieder die Grundtugenden auf den Platz bringen“, so Schmitt. Er fordert von seiner Elf mehr Laufbereitschaft, mehr Klarheit mit und ohne Ball und die Bereitschaft, Zweikämpfe zu suchen und anzunehmen. „Wenn uns das gelingt, werden wir auch etwas Zählbares mitnehmen“, ist Schmitt überzeugt. Wobei er selbst eventuell keinen Beitrag dazu leisten kann, da er ebenso wie Yunus Calis und auch Simon Schmitt angeschlagen ist. Der zuletzt gesperrte Torhüter Alexander Traxel wird indessen wieder auflaufen können.

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