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Tristes Wetter, traurige Vorstellung: TSV Bernbeuren geht zuhause gegen SC Weßling baden

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Von: Roland Halmel

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Kein Vorbeikommen: Die Bernbeurener (in weißen Trikots, hier Michael Boos im Zweikampf) bekamen von den klassentieferen Weßlingern auf schmerzliche Weise ihre Grenzen aufgezeigt.
Kein Vorbeikommen: Die Bernbeurener (in weißen Trikots, hier Michael Boos im Zweikampf) bekamen von den klassentieferen Weßlingern auf schmerzliche Weise ihre Grenzen aufgezeigt. Foto: halmel © halmel

Das Wetter passte zur Vorstellung des TSV Bernbeuren im Hinspiel der Kreisliga-Relegation gegen den SC Weßling.

Bernbeuren – Die Truppe vom Auerberg lieferte bei Regenwetter eine schwache Leistung ab, die in einer deutlichen 0:4 (0:1)-Heimpleite gegen den Vizemeister der Kreisklasse 1 mündete. „Eine halbe Stunde haben wir gut gespielt, dann bekommen wir ein billiges Gegentor – und sofort fängt es bei allen im Kopf zu arbeiten an“, so TSV-Spielertrainer Roman Lerchenmüller.

Für sein Team gibt es im Rückspiel am kommenden Samstag wohl keinen Blumentopf mehr zu gewinnen. „Jetzt müssen wir überlegen, wie wir aufstellen. Vielleicht richten wir schon den Fokus auf das Entscheidungsspiel nächste Woche“, sinnierte Lerchenmüller, nachdem seine Teamkollegen wie die begossenen Pudel vom Platz geschlichen waren.

Die Ausgangslage für die Bernbeurener vor einem der wichtigsten Spiele des Jahres waren schon alles andere als gut. Mit Manuel Jäger, der sich in der Partie in Moorenweis verletzte und Adrian Natzeder, der sich in den Urlaub verabschiedet hatte, fehlten dem TSV zwei wichtige Offensivkräfte. Michael Boos war so im Angriff meist als Einzelkämpfer unterwegs. Dennoch kamen die Hausherren in der Anfangsphase durch einen Kopfball von Robert Harsch (7.) und eine eher verunglückte Flanke von Simon Hoffmann (22.), die zu einem Torschuss mutierte, zu zwei gefährlichen Aktionen.

Zweite Möglichkeit führt zum Tor der Gäste - Weßling deutlich frischer aus der Kabine

Davor aber hatte Robin Wächter schon einen Warnschuss der Gäste abgegeben (3.). Die zweite Möglichkeit der Weßlinger war dann von Erfolg gekrönt. Nach einem Einwurf zog Jakob Brugger aus 17 Metern ab – 0:1 (33.). Das Gegentor sorgte bei den Gastgebern für Verunsicherung. Bis zur Halbzeit kamen sie nur noch zu einer Halbchance durch Lukas Bauer (41.).

Aus der Kabine kamen die Weßlinger mit unheimlich viel Schwung auf den Platz zurück. Brugger ließ eine gute Möglichkeit zum 2:0 aus (47.). Das erzielte dafür im Anschluss Markus Koller , der nach einer Ecke erfolgreich einköpfte (48.). Bei den Hausherren, die in der zweiten Hälfte mit zwei Stürmern mehr Offensivdrang entwickeln wollten, klappte in der Folge gar nichts mehr. Der SCW bestimmte klar das Geschehen.

Tim Prammer (53.) und Wächter (63.) bei einem Freistoß verpassten ein weiteres Tor nur knapp. Das besorgte dafür Josue Kabeya (64.). Die Bernbeurener zeigten sich im Anschluss bemüht, das Ergebnis aufzuhübschen. Nach vorn agierten die Hausherren aber viel zu harmlos, um den Weßlinger Kasten in Gefahr zu bringen. Besser machte es der Kreisklassist, der durch ein Kontertor von Brugger (83.) in der Schlussphase sogar noch das 4:0 erzielte und damit schon mit mehr als einem Bein in der Kreisliga steht.

TSV Bernbeuren - SC Weßling 0:4

TSV Bernbeuren: Meyer – Glatzel, Lerchenmüller, Hofmann, Harsch, Boos, Birk, Hofmann, Witter, Schmölz, Landes/eingewechselt: Bauer, Grotz, Schwarz.

Tore: 0:1 (33.) Brugger, 0:2 (48.) Koller, 0:3 (63.) Kabeya, 0:4 (83.) Brugger. Gelbe Karten: Bernbeuren 4, Weßling 3. Schiedsrichter: Felix Wolf. Zuschauer: 350.

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