Der TSV Peiting will auch im zweiten Saisonabschnitt jubeln.
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Der TSV Peiting will auch im zweiten Saisonabschnitt jubeln.

TSV Peiting ist gut vorbereitet für die Rückrunde

Fabian Melzer: „Ich bin zuversichtlich, dass wir vorne mitmischen können.“

  • vonRoland Halmel
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Der TSV Peiting hat sich im Trainingslager in Südtirol auf die Rückrunde vorbereitet. Der Trainer Fabian Melzer sieht sein Team gut gerüstet.

+++ Update: Der BFV hat den Spielbetrieb bis zum 23. März ausgesetzt.+++

Peiting – Trainingslager in Italien. Das sorgt derzeit wegen des Coronavirus für Verdruss bei vielen Amateurteams, die sich im Süden den letzten Schliff für die Rückrunde holen wollen. Der TSV Bernbeuren sagte deshalb sein geplantes Übungscamp am Gardasee ab. Der TSV Peiting war dagegen in den Faschingsferien in Südtirol, um sich intensiv vorbereiten zu können. In der Nähe des Reschenpasses machte der Kreisligist Station – und war weitab vom Schuss. „Wir haben außer dem Trainingsplatz und dem Hotelier auch niemanden gesehen“, berichtete TSV-Trainer Fabian Melzer nach der Rückkehr.

Sechs Einheiten absolvierten die Peitinger in Südtirol, das erst danach zum „Risikogebiet“ erklärt wurde. Davor hatten die Kreisliga-Fußballer bereits auf dem eigenen Kunstrasenplatz gute Trainingsbedingungen vorgefunden. „Dass es heuer keinen Winter gab, war ja nicht abzusehen“, sagte Melzer.

Verstärkungen in der Winterpause

Sein Team bekam in der Winterpause Verstärkung durch zwei Mittelfeldspieler. Tobias Hindelang (TSV Steingaden) und Matthias Wawrzyniak (TSV Burggen) wechselten aus der A-Klasse zum Kreisligisten. Zudem kehren die lange Verletzten Tobias Freiberger, Stefan Pakleppa und Alex Mayr (Torwart) ins Team zurück. Nicht mehr dabei ist dagegen Routinier Sebastian Krötz, der berufsbedingt mit dem Fußballspielen aufgehört hat.

„Der Kader hat jetzt 17 bis 18 Mann, da gibt es mehr Konkurrenzkampf“, freut sich Melzer über die größere Anzahl an personellen Alternativen. Das gilt auch für den Posten zwischen den Pfosten. Stammkeeper Mayr muss sich dabei gegen Youngster Julian Floritz beweisen. „Zwischen beiden ist es ein offenes Rennen“, sagt Melzer.

Bisherige Tests waren vielversprechend

Wer in den verbleibenden zwölf Liga-Partien den Kasten hüten wird, wird sich auch in den Testspielen herauskristallisieren. Gleich sechs Stück hat der Kreisliga-Dritte im Februar und März vereinbart. „Mehr Spiele, mehr Erkenntnisse“, lautet dabei die Devise von Melzer, der so Gelegenheit hat, viel auszuprobieren. Die Ergebnisse waren bisher durchaus vielversprechend. Gegen den Bezirksligisten SC Pöcking gab es einen 5:1-Erfolg. Danach folgten vier Vergleiche gegen Teams aus der Kreisliga 1. Nur gegen den SV Ohlstadt verlor der TSV (3:4). Gegen Peißenberg (6:1) und Murnau (3:0) blieben die Peitinger siegreich und gegen Habach spielten sie Unentschieden (2:2). „Das waren alles gute Tests gegen gute Gegner“, urteilte Melzer. Den letzten Test, gegen den Allgäu-Kreisligisten SVO Germaringen, gewannen die Peitinger mit 2:1.

Am morgigen Samstag, 14. März, steigt zu Hause gegen den FC Eichenau das erste Punktspiel in der Kreisliga 2. „Zusammen mit dem dann folgenden Auswärtsspiel beim Zweiten in Penzing wird das gleich ein richtiger Gradmesser“, sagt Melzer. Als Dritter haben die Peitinger durchaus noch Chancen auf einen Aufstiegsplatz. „Dazu müssen wir an die Leistung aus der zweiten Hälfte der Hinrunde anknüpfen“, erklärt der Trainer. Er ist optimistisch: „Die Jungs ziehen super mit, deshalb bin ich auch zuversichtlich, dass wir vorne mitmischen können.“

Text: Roland Halmel

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