Waren gut aufgelegt: Die Peitinger (in den roten Trikots v.l. Michael Horner und Christoph Enzmann) gewannen 6:0.
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Waren gut aufgelegt: Die Peitinger (in den roten Trikots v.l. Michael Horner und Christoph Enzmann) gewannen 6:0.

Matthias Lotter sorgt vor der Halbzeit für klare Verhältnisse

TSV Peiting demontiert TSV Utting 

  • vonRoland Halmel
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Die Landkreisrivalen aus Altenstadt und Bernbeuren nutzten die Lockerungen nach der Corona-Pause bereits am ersten August-Wochenende für den Testspielauftakt

Der TSV Peiting zog erst am vergangenen Samstag mit einem Vorbereitungsspiel zu Hause gegen den TSV Utting nach. Trotz der langen Zeit ohne Fußballspiele zeigten sich die Peitinger gegen den souveränen Spitzenreiter der Kreisklasse 4 gut aufgelegt. Den Kreisligaanwärter besiegte das Team von Trainer Fabian Melzer klar mit 6:0 (4:0).

Melzer: „Die Leistung war ganz in Ordnung“

„Die Leistung war ganz in Ordnung. Wir haben das Spiel eigentlich klar dominiert“, sagte Melzer nach der Geisterpartie. Außer ein paar Ordnern und Offiziellen waren keine Zuschauer im Stadion. Selbst Zaungäste – wie auf einigen anderen Plätzen – waren in Peiting nicht auszumachen. Das lag auch daran, dass das Spielfeld von außerhalb nur schwer einsehbar ist. „Es war auf alle Fälle schön, nach fünf Monaten wieder zu spielen“, so Melzer. „Die Jungs sind fit, sie haben Gas gegeben, aber nach 60 Minuten hat sich dann auch die Hitze gemeldet.“ Mehr als 30 Grad zeigte das Thermometer an.

TSV Peiting macht den Sieg schon in der ersten Halbzeit klar

Ein paar Minuten brauchten die Peitinger auch, um ins Spiel zu finden. Erst nach gut einer halben Stunde brachte Andreas Stadler die Gastgeber in Front. Kurz vor der Pause ging es dann Schlag auf Schlag: Matthias Lotter (39., 45.) mit einem Doppelpack und dazwischen ein Eigentor der Gäste (42.), die nicht in Bestbesetzung antraten, bescherten den Peitingern eine 4:0-Halbzeitführung. Nicola Haser (51.) ließ nach dem Wechsel das fünfte Tor folgen. Danach plätscherte das Spiel über weite Strecken dahin, ehe Christoph Enzmann (88.) in der Schlussphase noch das halbe Dutzend vollmachte.  

(“Roland Halmel“)

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