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Viel Kampf, wenig Kunst: Johannes Greif und der VfL Denklingen mussten sich nach durchwachsener Leistung gegen Schlusslicht Münchne-Laim mit einem Punkt zufriedengeben.

„Auf beiden Seiten drunter und drüber“

Einem Punkt gegen Laim folgen zwei unruhige Nächte für Schöpf

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Bezirksligist VfL Denklingen kommt im Kellerduell gegen Schlusslicht SV München-Laim nicht über ein Remis hinaus, beschert Trainer Hermann Schöpf damit zwei unruhige Nächte. Dabei hat seine Elf das Spiel in Halbzeit eins dominiert.

Bernbeuren – So recht wusste Hermann Schöpf nicht, wie er das Ergebnis einordnen sollte. Sollte er sich nun freuen, dass seine Mannschaft, der VfL Denklingen, nach dem 1:1 gegen Schlusslicht München-Laim zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen geblieben war? Oder doch eher ärgern, dass es nicht zu einem Sieg gereicht hatte? „Ich muss wahrscheinlich zwei Nächte darüber schlafen. Eine wird diesmal nicht reichen“, sagte er schließlich.

Was Schöpf ratlos machte: Seine Mannschaft hatte die Partie gegen das Schlusslicht vor allem im ersten Durchgang gut im Griff gehabt, seiner Meinung nach „mit einer 3:0-Führung in die Pause gehen müssen“. Stattdessen stand es aber nur 1:1. Nach 90 Minuten hatten die Denklinger dann Glück, dass sie überhaupt einen Punkt in der Tasche hatten.

Zwischenzeitlich hatten sie sogar zurückgelegen, sich durch einen individuellen Fehler – ein zu kurz geratener Rückpass – selbst in Bedrängnis gebracht. Nutznießer war Münchens Philipp Baumann, der die Gäste mit 1:0 (31.) in Führung schoss. Immerhin gelang Flügelflitzer Tobias Schelkle, der einen Freistoß direkt im Tor versenkte, noch vor der Pause der Ausgleich (42.).

Im zweiten Durchgang ging es dann auf „beiden Seiten drunter und drüber“, sagt der VfL-Coach. Insgesamt fielen drei Tore. Allerdings zählte keines. Zweimal wurden die Gäste aus München wegen Abseits zurückgepfiffen, einmal der VfL. „Wenn man ehrlich ist, hätten beide Mannschaften am Ende deutlich gewinnen beziehungsweise verlieren können“, sagt Schöpf.

In der Nachspielzeit hatte dann Schelkle doch noch den Siegtreffer auf dem Fuß: wieder Freistoß, ähnliche Situation wie beim Ausgleich in der ersten Hälfte. Diesmal ballerte er den Ball aber in statt über die Mauer – und bescherte seinem Trainer damit zwei – wahrscheinlich – unruhige Nächte.

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