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Eine von vielen Chancen: Bernbeurens Thomas Schmölz (in weiß) trifft in dieser Szene aber nicht das Tor.

Zwölf Punkte in zwölf Tagen - bei Bernbeuren läuft‘s

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So macht Fußball Spaß: Kreisligist Bernbeuren ist derzeit kaum zu stoppen.

Bernbeuren – Zwölf Punkte in zwölf Tagen. Die Erfolgsserie des Fußball-Kreisligisten TSV Bernbeuren wird langsam unheimlich. „Wir haben einen Lauf“, sagte TSV-Coach Daniel Deli nach dem 1:0-Heimerfolg gegen den SV Mammendorf.

„Der Sieg war am Ende ein bisschen glücklich, aber hoch verdient“, urteilte Deli nach dem Duell gegen den Dritten, der allerdings nicht wie ein Spitzenteam auftrat. „Sie hatten maximal 20 Sekunden am Stück Ballbesitz“, sagte Deli. Nur machten die Bernbeurer aus der Überlegenheit zu wenig. Nach einer Vielzahl an ausgelassenen Möglichkeiten fiel der Siegtreffer durch Michael Boos erst kurz vor Schluss. „Den schwierigsten macht er rein“, sagte Deli, nachdem sein Stürmer davor den Ball einfach nicht im Tor unterbrachte.

Der erste Versuch von Boos (3.) landete am Pfosten. Danach kam Thomas Schmölz (17.) zu einer Kopfballchance. In der Schlussphase der ersten Hälfte verzeichnete der TSV nach Ecken zwei weitere Möglichkeiten durch Schmölz (39.) und Simon Hofmann (42.). Die Gäste schossen bis dahin nur einmal auf das Tor. Den platzierten Freistoß von Daniel Haumayr (31.) fischte TSV-Schlussmann Wolfgang Meyer aus dem Winkel.

Gleich nach dem Wechsel lag der Ball im SVM-Gehäuse. Der Schiedsrichter entschied beim Schuss von Lukas Zugmair (54.) aber auf Abseits. Adrian Natzeders (55.) Versuch in aussichtsreicher Position geriet danach zu schwach. Im Anschluss ließ Boos innerhalb kürzester Zeit drei Chancen (61., 62., 63.) aus. In den letzten Minuten drängten die Hausherren schließlich vehement auf den Siegtreffer. Fabian Hofmann (82.) hatte Pech, als er nur das Lattenkreuz traf. Im Anschluss durfte der TSV aber jubeln, da Thomas Schmölz eine Freistoßflanke zur Mitte legte, wo sie Boos (84.) akrobatisch zum 1:0 in die Maschen beförderte. In der Nachspielzeit brannte es dann noch einmal vor dem TSV-Kasten. Der ansonsten bestens bewachte SVM-Torjäger Sebastian Heiß (92.) schoss seine einzige Chance aber knapp vorbei.

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