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Einer der Verletzten des TSV Erling-Andechs: Kapitän Stefan Wohlmuth zog sich eine Schulterverletzung zu.

A-Klasse 5 kompakt

Drei Verletzte: Teuer erkaufter Sieg für TSV Erling

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Spiele der A-Klasse 5 in der Übersicht.

TSV Peißenberg II – TSV Erling-Andechs 1:4 (0:2)
Tore: 0:1 Billinger (5.), 0:2 Metz (26.), 1:2 Schmidt (71.), 1:3 Britz (72.), 1:4 Metz (84.)

Der 4:1-Auswärtssieg beim TSV Peißenberg II war für den TSV Erling-Andechs teuer erkauft. Kapitän Stefan Wohlmuth zog sich eine Verletzung am Rücken zu, Mittelfeldspieler Patriot Omura kugelte sich die Schulter aus, und Torjäger Josef Popp brach sich das Schlüsselbein. „Sepps Verletzung hat das gesamte Spiel überschattet“, sagte der sportliche Leiter Thomas Wandinger. Es war eine Partie auf überschaubarem Niveau. Bereits nach fünf Minuten ging Erling durch Simon Billinger in Führung. In der Folge hatte Peißenberg sogar mehr Spielanteile, die jedoch nicht in Zählbares umgemünzt wurden. „Sie waren spielerisch nicht schlecht, aber vor dem Tor total ungefährlich“, sagte Wandinger. Seine Mannschaft legte durch Ludwig Metz das 2:0 nach. Nach der Pause sahen die 50 Zuschauer lange nichts Aufregendes, bis Tobias Schmidt die erste gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer nutzte. Die perfekte Antwort kam eine Minute später von Michael Britz, der in seinem ersten Saisoneinsatz das 3:1 erzielte. Die Entscheidung brachte der zweite Treffer von Metz nach Vorlage von Patrick Öhler. Chancen gab es noch für mehrere Treffer, Wandinger meinte jedoch, „dass jedes weitere Tor unverdient gewesen wäre“. Nach Abpfiff war bei den Andechsern keine Freude bemerkbar. „Popp ist ein Erlinger durch und durch. Die Verletzung ist wirklich furchtbar“, sagte Wandinger abschließend. „Das war heute kein schöner Tag.“  tao


FSV Höhenrain II – SV Wielenbach 2:3 (1:3)
Tore: 0:1 Uhl (11.), 1:1 Stocker (19./FE), 1:2 Lautenbacher (43.), 1:3 Uhl (45.), 2:3 Rieger (88.)

Die Reserve des FSV Höhenrain bestätigte ihre gute Form gegen den Tabellenzweiten SV Wielenbach. Zwar gab es für die Mannschaft von Christian Feirer bei der 2:3-Niederlage keine Punkte, allerdings stellte die Leistung den Trainer sehr zufrieden. „Wir können uns heute wenig vorwerfen. Wielenbach ist ganz vorne mit dabei, wir haben ihnen sehr gut Paroli geboten“, so der Coach. Besser in die Partie kam der Tabellenzweite. Maximilian Uhl erzielte schon nach elf Minuten den Führungstreffer für die Wielenbacher. Höhenrain antwortete allerdings prompt: Nachdem David Lech innerhalb des Strafraums gelegt wurde, verwandelte Matthias Stocker den Strafstoß zum Ausgleich. Nach etwa einer halben Stunde ließ der FSV nach, Wielenbach drückte auf das 2:1. „Sie hatten einige Chancen“, sagte Feirer. „Ich habe gehofft, dass wir das 1:1 in die Pause retten.“ Florian Lauterbach traf aber zum 1:2 in der 43. Minute, Maximilian Uhl markierte sein zweites Tor mit dem Halbzeitpfiff. „Danach war es natürlich fast eine unmögliche Aufgabe“, meinte Feirer. Höhenrain verbesserte sich, allerdings blieb der SVW spielbestimmend. Feirers Team blieb aber auch gefährlich und hatte eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Dieser kam jedoch zu spät. Nach einem Durcheinander im Sechzehner staubte Routinier Johannes Rieger zum 2:3 in der 88. Minute ab. Feirers Fazit: „Verdient wäre ein Punktgewinn heute nicht gewesen.“  tao


MTV Berg II – SV Unterhausen 6:0 (5:0)
Tore: 1:0, 2:0 Rittweger (8., 10.), 3:0 Garke (30.), 4:0 Borchardt (33.), 5:0 Zahov (45.), 6:0 Borchardt (90.)

Die erhoffte Reaktion zeigte die zweite Mannschaft des MTV Berg. Nach der ernüchternden 0:1-Niederlage in Seeshaupt schoss sich die Mannschaft von Florian Altmann beim 6:0 gegen den SV Unterhausen den Frust von der Seele. „Heute habe ich fast nichts auszusetzen“, sagte Altmann. Schon nach zehn Minuten führte die MTV-Reserve mit 2:0. Beide Treffer erzielte Hanne Rittweger. „Der Start hat uns optimal in die Karten gespielt“, sagte der Coach. Sein Team kam gut mit dem hohen Anlaufen des Aufsteigers klar und erspielte sich gute Gelegenheiten gegen die lückenhafte Abwehr. Mit dem 3:0 durch den „bärenstarken“ Florian Garke nach einer halben Stunde war die Partie entschieden. „Unterhausen hatte zwar seine Gelegenheiten und war nicht ungefährlich, aber ich war mir beim 3:0 schon sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden“, meinte Altmann. Sein Team machte munter weiter. Tobias Borchardt erzielte kurz darauf den vierten Treffer. Und der gut aufgelegte Petar Zahov traf kurz vor der Pause zum 5:0. Sehr zur Freude des Übungsleiters ließ Berg auch in Hälfte zwei nicht nach . „Die Mannschaft hat über 90 Minuten schönen Fußball gespielt. Das hat sehr viel Spaß gemacht“, so Altmann. Tobias Borchardt erzielte in der 90. Minute sein sechstes Saisontor und setzte damit den Schlusspunkt unter die Partie.  tao


TSV Tutzing – TSV Schäftlarn 4:4 (4:3)
Tore: 1:0 Ferg (1.), 2:0 Bauernfeind (3), 2:1 Westermeier (12.), 3:1 Schobel (21.), 3:2 Kafka (28.), 3:3 Westermeier (32./FE), 4:3 Weber (38.), 4:4 Westermeier (71.)

Zwei unterschiedliche Halbzeiten zeigte der TSV Tutzing. Gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf TSV Schäftlarn gab es am Ende ein glückliches 4:4-Unentschieden für die Mannschaft vom Starnberger See, die in der zweiten Halbzeit völlig von der Rolle war. Dabei begann das Spiel perfekt für Tutzing. Kapitän Andreas Ferg sorgte für den Blitzstart und traf bereits nach einer Minute zum 1:0 für die Gastgeber. Und lediglich zwei Minuten später folgte das 2:0 für die Elf von Christian Mandlmeier. Diesmal war Marcel Bauernfeind nach starkem Assist von Jonas Weber der Torschütze. „Ich habe meinen Augen kaum getraut“, sagte der Coach. „Wir hatten das Spiel gut im Griff.“ Das 1:2 folgte durch Markus Westermeier nach zehn Minuten. Weiterhin war Tutzing am Drücker. Jonas Weber setzte einen Kopfball an die Latte, und in der 17. Minute schoss Andreas Ferg einen Foulelfmeter links am Tor vorbei. Niklas Schobel traf vier Minuten später zum überfälligen 3:1. „Wir mussten zu diesem Zeitpunkt halt leider schon höher führen“, sagte Mandlmeier. Schäftlarn erwies sich im Gegensatz zu Tutzing als deutlich effektiver. Benedikt Kafka traf nach einem individuellen Fehler der Würmseer zum 2:3, und Markus Westermeier verwandelte einen Strafstoß zum 3:3. Der glänzend aufgelegte Jonas Weber erzielte in Minute 38 das 4:3 für Tutzing. Trainer Mandlmeier war verwundert über das Auftreten seines Teams nach dem Seitenwechsel: „Wir gehen mit einer starken ersten Halbzeit in die Pause und spielen danach, als würden wir 0:5 hintenliegen“, sagte er. „Die zweite Halbzeit war grottenschlecht.“ Die Gäste drückten auf den Ausgleich, den sie erneut durch Westermeier in der 71. Minute auch erzielten. „Danach hatten wir viel Glück“, so Mandlmeier abschließend.  tao

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