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A-Klasse 6: SG Söcking/Starnberg stolpert in Seeshaupt - Breitbrunn überrollt Pöcking nach der Pause

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Nach der Pause liefen die Pöckinger (l. Alexander Kirst) den nun viel stärker agierenden Breitbrunnern (am Ball Martin Rölz) meist hinterher.
Nach der Pause liefen die Pöckinger (l. Alexander Kirst) den nun viel stärker agierenden Breitbrunnern (am Ball Martin Rölz) meist hinterher. Foto: Andrea Jaksch © Andrea Jaksch

Die SG Söcking/Starnberg hat den Start in A-Klasse 6 verpatzt. Der SC Pöcking II verliert in Breitbrunn und der SV Bernried zerschießt den TSV Herrsching. Der Spieltag kompakt.

FC Seeshaupt – SG Söcking/Sta. 2:0 (1:0) Tore: 1:0 Höflinger (22.), 2:0 Stevko (65.)

Eine faustdicke Überraschung ist die Niederlage der SG Söcking/Starnberg. Gegen den traditionellen Favoritenschreck FC Seeshaupt verloren die Starnberger mit 0:2 und starteten damit nach eindrucksvoller Vorbereitung mit lediglich einem Punkt aus zwei Spielen. „Es ist immer leicht für die anderen zu sagen, dass wir die Favoriten sind. Aber die Liga ist richtig stark, und Seeshaupt war brutal schwer zu bespielen“, sagte SG-Trainer Max Dietze. Seine Mannschaft hatte zwar die Spielkontrolle, kam aber gegen die leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber kaum zu zwingenden Chancen. Der FCS indes kam durch gefälliges Konterspiel immer wieder zu Torchancen. In der 22. Minute war es Maximilian Höflinger, der die Gastgeber in Führung brachte. Auch danach fiel der Spielgemeinschaft wenig ein. „Die waren schon wirklich gut“, sagte Dietze. So kam Seeshaupt zum 2:0 durch Andrej Stevko und damit auch zur Vorentscheidung. Anschließend rannte Söcking an, doch es reichte nicht mehr, um den Bock noch umzustoßen.

SV Bernried – TSV Herrsching 6:2 (2:1) Tore: 1:0 Rebasch (3.), 2:0 Mahler (9.), 2:1 Schreiber (23.), 3:1 Zink (58.), 3:2 Feuerherdt (59.), 4:2 Zink (71.), 5:2 Roesler (88.), 6:2 Ischwang (90.)

Denkbar schlecht startete der TSV Herrsching in die neue Saison. Mit 2:6 verlor die Mannschaft von Trainer Heinz Knötzinger beim SV Bernried und läutete damit eine schwierige Phase ein. Die Herrschinger wollten schon im Voraus die Partie verschieben, doch Bernried lehnte ab und nutzte die katastrophale personelle Situation der Ammerseer aus. Mit lediglich 13 Spielern traten die Herrschinger an – unter ihnen waren auch einige Spieler der zweiten Mannschaft. Dementsprechend schnell konnte Bernried in Führung gehen. Bereits nach neun Minuten führten die Gastgeber mit 2:0 durch Tore von Matthias Rebasch und Maximilian Mahler. Martin Schreiber erzielte den Anschlusstreffer für die Gäste, und anschließend versuchte der TSV alles, um zum Ausgleich zu kommen. Doch in Halbzeit zwei erzielte Bernried das 3:1 durch Marlon Zink. Der erneute Herrschinger Anschluss durch Maximilian Feuerherdt war allerdings nicht genug. In der Schlussphase machte es Bernried deutlich. Erneut Zink, Daniel Roesler und Benedikt Ischwang sorgten am Ende für einen Kantersieg für den SVB. „Es wird ein schwerer Monat“, sagte Knötzinger.

SF Breitbrunn – SC Pöcking-P. II 4:1 (1:1) Tore: 1:0 Lemberger (27.), 1:1 Ndorou (45.), 2:1 Marchetto (59.), 3:1, 4:1 Lemberger (64., 76.)

Die Sportfreunde Breitbrunn gewannen ihr zweites Saisonspiel deutlich gegen die Reserve des SC Pöcking. Mit 4:1 setzte sich die Mannschaft von Sebastian Kolbeck nach einer schwachen ersten Halbzeit am Ende doch verdient durch. „Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich sehr schlecht gespielt“, sagte Kolbeck. Seiner Mannschaft mangelte es an Ideen gegen die stabil stehenden Pöckinger, die immer wieder durch schnelle Konter zu Gelegenheiten kamen. Das 1:0 erzielte dennoch Breitbrunns Torjäger Bastian Lemberger nach 27 Minuten. Den verdienten Ausgleich für die Pöckinger markierte Lamin Ndorou kurz vor der Halbzeit. Nach einer „lauten Halbzeitansprache“, wie Kolbeck berichtete, kam seine Mannschaft deutlich besser in die Partie. Alex Marchetto traf zum verdienten 2:1 für die SFB, die nun ein klares Chancenplus hatten. Breitbrunns Bester war jedoch Bastian Lemberger, der noch das dritte und vierte Tor für seine Mannschaft erzielte. „Er steht eben da, wo ein Stürmer stehen muss, und er wird langsam fit“, sagte Breitbrunns Coach Kolbeck. Seine Mannschaft steht nun mit vier Punkten aus zwei Spielen vorerst an der Tabellenspitze.  (tao)

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