Nur noch der zweitälteste Spieler des MTV Berg: der 30-jährige Patrick Allihn.
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Nur noch der zweitälteste Spieler des MTV Berg: der 30-jährige Patrick Allihn.

Gegen Hertha bestreitet der Routinier sein 178. Spiel

Dauerbrenner Patrick Allihn mit Liebeserklärung an den MTV Berg

  • VonTobias Huber
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Berg – Am Samstag geht es für den MTV Berg mal wieder um wichtige Punkte. Ab 15 Uhr erwarten die Fußballer vom Ostufer des Starnberger Sees den knapp vor dem MTV liegenden FC Hertha.

Berg - Patrick Allihn hat das in seinen zehn Jahren in Berg schon 177-mal erlebt. Der 30-Jährige ist zusammen mit Fabian Kaske und Felix Link der Dauerbrenner im Kader des Männerturnvereins. „Es macht einfach immer noch Riesenspaß mit den Jungs. Sonst würde ich mir das nicht antun“, sagt der nach dem neuen Torwart Markus Hartmannsgruber zweitälteste Akteur des Bezirksligisten. „Endlich bin ich nicht mehr der Älteste“, scherzt Allihn.

Sein Lebensmittelpunkt ist mittlerweile längst München geworden. Gerade arbeitet Allihn an seiner Doktorarbeit in Chemie. Dennoch tingelt er oft zweimal unter der Woche zum Training an den Lohacker. „Viele haben mich gefragt: Wieso tust du dir das an?“, sagt Allihn. Doch ohne Übungseinheiten geht es nicht mehr. „Das war noch möglich, als ich jünger war“, stellt er fest. Einst reiste er vom Studium in Innsbruck nur zu den Spielen an.

Patrick Allihn: Vom Torjäger zum Defensiv-Stratege beim MTV Berg

Anfangs war er auch der Mann für die Tore beim MTV. In den ersten drei Spielzeiten erzielte er 38 Treffer. Inzwischen spielt Allihn oft deutlich defensiver. „Wir haben ja jemand anderen, der für das Toreschießen zuständig ist“, meint er mit Blick auf Marcel Höhne. Erst unter Trainer Wolfgang Krebs durfte Allihn auch mal wieder seinen Offensivdrang ausleben. In den vergangenen zwei Partien lief der 30-Jährige aber im defensiven Mittelfeld auf. „Wir müssen Woche für Woche improvisieren“, sagt Wolfgang Krebs.

Das wird auch am Samstag so sein. Allihn droht mit Patellasehnenproblemen auszufallen. Gleiches gilt für Abwehrspieler Phillip Binder. Immerhin ist Niklas Betz zurück, der beim 2:2 in Neuperlach aus berufsbedingten Gründen gefehlt hatte. „Wir werden auf jeden Fall eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten. Wir wollen unsere Heimserie ausbauen“, verkündet Krebs. Zuletzt gelangen zwei Heimerfolge jeweils ohne Gegentor (2:0 gegen Neuried, 4:0 gegen Großhadern). (toh)

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