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Die Null steht beim SC Pöcking bislang nur einmal

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Häufig im Brennpunkt: Pöckings Nummer eins Lukas Schuh konnte seinen Kasten in dieser Saison erst einmal sauber halten – am 1. August gegen Samstagsgegner FC Hertha.
Häufig im Brennpunkt: Pöckings Nummer eins Lukas Schuh konnte seinen Kasten in dieser Saison erst einmal sauber halten – am 1. August gegen Samstagsgegner FC Hertha. © Andrea Jaksch

Die Fußballer des SC Pöcking-Possenhofen stecken mittendrin im Abstiegskampf der Bezirksliga Süd. Am Samstag ist ein Heim-Dreier gegen den FC Hertha München fast schon Pflicht.

Pöcking – Der 1. August 2021 war ein guter Tag für den Fußball-Bezirksligisten SC Pöcking-Possenhofen – und besonders für SCPP-Torhüter Lukas Schuh. Das Team vom Starnberger See siegte auswärts beim FC Hertha München souverän mit 3:0, der Keeper musste kein einziges Mal hinter sich greifen. Bis zum Rückspiel an diesem Samstag um 15 Uhr blieben die Pöckinger allerdings kein weiteres Mal ohne Gegentreffer. „Natürlich will man als Torhüter immer zu null spielen“, sagt Schuh. Dabei sei das Problem jedoch nicht immer ausschließlich in der Defensive zu suchen: „Oft lassen wir viele Torchancen liegen, werden dann hektisch und machen hinten Fehler.“

Viele Partien seit dem Hertha-Spiel am zweiten Spieltag verliefen für die Pöckinger unglücklich, drei Spiele vor der Winterpause sind sie mit nur elf Punkten Vorletzter der Bezirksliga Süd. Dennoch betont Schuh: „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir die Breite und auch die individuelle Qualität haben, um in der Bezirksliga zu bleiben.“ Mit seiner persönlichen Saison, der ersten als klare Nummer eins, ist er bisher zufrieden. „Ich spüre das Vertrauen der Trainer und der Mitspieler.“

Sein Coach Simon Gebhart macht als Ursache für die Defensivprobleme auch den Abgang der beiden Innenverteidiger Felix Schropp und Jonas Jäger sowie unnötige individuelle Fehler verantwortlich. Allerdings hat sich die Zahl der Gegentore in den vergangenen Wochen bereits verringert, vor dem 1:2 beim SVN München am vergangenen Wochenende kassierte Pöcking immerhin viermal in Folge jeweils nur einen Gegentreffer (viermal 1:1).

Weiterhin Sorgenfalten treibt Gebhart hingegen die Personallage in die Stirn. Mit dem verletzten Elias Fleddermann fällt im Vergleich zur Vorwoche eine der wenigen Konstanten in der diesjährigen Defensive aus, ebenso wie Emanuel Endl (verletzt), Ferdinand Jäger und Lukas Wannenwetsch (beide auf einer Hochzeit). „Ich hoffe, dass wir irgendwie durchkommen und bis zum Winter noch ein paar Punkte holen können“, sagt der Pöckinger Trainer.

Das Hinspiel dient laut dem SCPP-Coach jedoch kaum als Gradmesser. „Seitdem hat sich bei Hertha nicht viel, sondern sehr viel geändert“, betont Gebhart. Neuer Trainer, neue Spieler, neues System – das Team aus München-Sendling drehte mit Erfolg an gleich mehreren Stellschrauben und ist inzwischen bis ins Tabellenmittelfeld vorgerückt. Keeper Schuh sieht sie dennoch wie auch den nächsten Gegner 1.FC Penzberg und den MTV Berg als direkte Konkurrenten im Rennen um den Klassenerhalt. „In diesen Spielen müssen wir Kampfgeist zeigen und das Glück auch mal erzwingen“, fordert er.

Mut macht ihm auch, dass die Partie am Samstag – ebenso wie das Derby gegen Berg – voraussichtlich auf Kunstrasen stattfinden wird. „Darauf haben wir eine gute Bilanz“, sagt der Keeper. In der Tat gewannen die Pöckinger das bisher einzige Heimspiel auf Kunstrasen gegen den SV Aubing mit 2:1.  te

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