Felix Ruml stellt sich nicht selber ins Tor in seiner Traum-Elf, dafür aber seinen Bruder ins Mittelfeld.
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Felix Ruml stellt sich nicht selber ins Tor in seiner Traum-Elf, dafür aber seinen Bruder ins Mittelfeld.

Stephan Beckenbauer ist Trainer der Wunsch-Elf

Meine Top-11: Felix Ruml stellt persönliche Traum-Mannschaft zusammen

  • vonRedaktion Starnberg
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Felix Ruml, Ex-Haching und heutiger TSV Gilching-Argelsried-Keeper, stellt in der Reihe „Meine Top-11“ seine Traumaufstellung mit persönlichem Bezug auf.

Gilching – In seiner Reihe „Meine Top-11“ hat das Amateurfußball-Portal FuPa jetzt Felix Ruml, Torwart des TSV Gilching-Argelsried, nach seiner Traumaufstellung mit persönlichem Bezug gefragt. Der 27-Jährige stellte ein Team zusammen aus den besten Spielern, mit denen er in seiner Karriere zusammenspielte, die er als Gegner hatte oder mit denen ihn etwas anderes verbindet. In die Top-11 wählte der Gilchinger unter anderen seinen Bruder und Mitspieler Maximilian Ruml, dazu Hochkaräter wie den Ex-Augsburger Philipp Max oder den Bielefelder Andreas Voglsammer, der den FC Bayern am Montag mit seiner starken Vorarbeit zum zwischenzeitlichen 3:1 an den Rand einer Niederlage brachte.

Christoph Rech und seine „kranken Bälle von hinten raus“

Im Tor setzt Ruml nicht auf sich selbst, sondern auf Thomas Reichlmayr, der mittlerweile bei Bayernligist Türkspor Augsburg spielt. Die Keeper kennen sich bereits seit ihrer Schulzeit. „Er hat eine geisteskranke Technik und ist ein verdammt guter Keeper mit den Eigenschaften seines Idols Olli Kahn“, lobt Ruml.

Die Abwehr bilden Fabian Götze (Karriereende), Christoph Rech (FC Pipinsried) und Mario Erb (TSG Hoffenheim II). Mit Götze und Erb spielte Felix Ruml bei der SpVgg Unterhaching in einem Team, Rech und seine „kranken Bällen von hinten raus“ kennt er vor allem als Gegenspieler.

Ehemalige Mitschüler auf den Flügeln - Bruder auf der Zehn

Die Mittelfeldspieler in Rumls 3-5-2-System sind Nico Andermatt (SV Meppen) und Tobias Schröck (FC Ingolstadt) auf der Doppelsechs, Philipp Max (PSV Eindhoven) und Patrick Weihrauch (Dynamo Dresden) auf den Flügeln sowie Bruder Maxi Ruml (TSV Gilching-Argelsried) auf der Zehn. „Wadlbeißer“ Andermatt und Techniker Schröck sollen sich im Zentrum von Felix Rumls Traumelf ergänzen, sein Bruder hingegen für den tödlichen Pass zuständig sein. „Sein Bewegungsradius kommt zwar einem Bierdeckel gleich, aber er spielt die besten Steckpässe vorne rein, die ich je gesehen habe. Und sein rechter Huf ist eine Waffe bei Standards“, erklärt der Keeper. „Wir haben ein überragendes Verhältnis zueinander. Er hat mich wie unsere Eltern stets supportet auf meinem fußballerischen Weg.“ Die beiden Flügelspieler Max und Weihrauch waren Klassenkameraden von Ruml in der Sportschule. Er bezeichnet insbesondere die Flanken des heutigen Eindhoveners sowie Weihrauchs „Raketenantritt“ als echte Waffen.

Stephan Beckenbauer als Trainer

Rumls Doppelspitze bilden Daniel Jais (Karriereende) und Andreas Voglsammer (Arminia Bielefeld). Mit dem Arminen spielte der Keeper in Haching zusammen, „und ja, Vogi war unsere Lebensversicherung da vorne drin“, berichtet er. „Körperlich ist er auch eine Maschine vor dem Herrn.“ Müsste Ruml Jais mit einem Wort beschreiben, dann wäre es „Hundeschnauze“, wegen seines Torinstinkts.

Die Trainerposition besetzt Felix Ruml mit dem bereits verstorbenen Stephan Beckenbauer: „Ein unfassbar warmherziger Mensch mit einer Menschenführung, die ihresgleichen sucht. Er wird mir immer in Erinnerung bleiben als mein Lieblingstrainer.“

(mm)

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