Grund zu jubeln hatten die Fußballer des FSV Höhenrain in der Hinrunde sehr oft. 40 Tore gelangen dem Spitzenreiter, der elf Siege einfahren konnte. Foto: Andrea Jaksch

„Kein Druck von Vereinsseite“

FSV Höhenrain will den Aufstieg: Mit jungen Spielern Richtung Kreisklasse

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Der FSV Höhenrain spielt bis hierhin eine sehr gute Saison in der A-Klasse 5. Jedoch fehlt der jungen Mannschaft laut Co-Trainer Martin Brücklmeier noch ein wenig die Kraft und die Konstanz.

Höhenrain – „An einem guten Tag kann in dieser Liga jeder jeden schlagen. Daher dürfen wir uns kaum Fehler erlauben“, sagt Brücklmeier. Mit fünf Punkten Vorsprung grüßt der FSV von der Tabellenspitze. Allerdings musste der Klassenprimus in den letzten Spielen des Kalenderjahres 2018 einige Rückschläge hinnehmen. „Man darf nicht vergessen, dass wir in der Rückrundentabelle bis jetzt Vorletzter sind“, warnt der Co-Trainer.

Dennoch lief die bisherige Saison viel besser als erwartet. „Wir sind sehr glücklich mit der aktuellen Tabellensituation“, meint Brücklmeier. „Das eigentliche Ziel für die Hinrunde war lediglich, den vereinsinternen Umbruch erfolgreich einzuleiten.“ Viele junge Spieler aus dem Jahrgang 2000 wie Marc Spittank waren zu dieser Saison in die erste Mannschaft gerückt und konnten sich direkt etablieren. „Das ist natürlich erst mal eine enorme Umstellung, auf einmal nur noch gegen Erwachsene zu spielen“, stellt Brücklmeier klar. Allerdings seien die jungen Spieler sehr gut mit der Situation umgegangen.

Der Saisonstart lief für den FSV perfekt: sieben Spiele, sieben Siege, 24:6 Tore. Dennoch war spielerisch in manchen Partien Luft nach oben. „In einigen Spielen hatten wir auch das nötige Glück auf unserer Seite“, sagt Brücklmeier. In Spiel acht setzte es die erste Saisonpleite in Perchting (0:2). „Die waren an dem Tag zu stark für uns“, lobt Höhenrains Co-Trainer den TSV. In den folgenden Partien gegen TSV Tutzing (2:1) und TSV Königsdorf (3:1), in denen der Spitzenreiter zurück in die Spur fand, hatte das Team laut Brücklmeier eine „gehörige Portion Glück, dass die beiden Spiele gewonnen wurden“. Spielerisch sei man zweimal unterlegen gewesen.

Dass der FSV letztlich dennoch oben steht, ist keine Überraschung. „Die Qualität unseres Kaders ist durch unsere jungen Spieler noch mal gestiegen. Und Höhenrain zeichnet sich seit jeher durch Kampf und Leidenschaft aus“, sagt Brücklmeier. Die Dämpfer kamen in den abschließenden Spielen des Jahres. Der FSV verlor beim abstiegsgefährdeten SV Bernried und bei Schlusslicht SC Pöcking-Possenhofen II. „Beide Niederlagen waren absolut vermeidbar und einfach nur unnötig“, so Brücklmeier. Das Ziel für sein Team sei nach der starken Hinrunde klar der Aufstieg. „Allerdings herrscht kein Druck von Vereinsseite.“  tao

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