Wieder an Bord: Christoph Meißner (r.) fehlte zuletzt wegen privater Verpflichtungen. foto: andrea jaksch

Schwartling nimmt Druck vom Team

Gilching kämpft im Spitzenspiel um den Relegationsplatz

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Direktes Duell um Platz zwei: Die Fußballer des TSV Gilching-Argelsried sind am Samstag (14 Uhr) zu Gast beim FC Memmingen II, der derzeit den begehrten Relegationsplatz zur Bayernliga besetzt.

Stefan Schwartling sieht den noch ausstehenden fünf Spielen gelassen entgegen. „Die Mannschaft kann zeigen, dass sie stark genug für Platz zwei ist. Wenn nicht, ist auch alles in Ordnung“, sagt der Abteilungsleiter des TSV Gilching-Argelsried. Seine Landesliga-Fußballer treffen in den letzten Saisonbegegnungen fast ausschließlich auf direkte Konkurrenz im Kampf um den Relegationsrang. Einzige Ausnahme ist das Heimmatch am Sonntag in einer Woche gegen den Tabellenneunten SC Ichenhausen, gegen den der TSV bislang stets verloren hat.

Zunächst steht für die Mannschaft von Trainer Wolfgang Krebs allerdings die Partie beim heimstarken FC Memmingen II (zehn Heimsiege in 13 Spielen) an. Die Allgäuer rangieren mit zwei Zählern Abstand zum TSV auf dem zweiten Rang. „Die Memminger werden wieder viele U19-Bayernliga-Spieler einsetzen, die sich für den Vertrag in der ersten Mannschaft bewerben wollen. Das wird eine echte Herausforderung für uns“, sagt Krebs.

Umso ärgerlicher ist es, dass mit Kapitän Maximilian Hölzl eine wichtige Stütze in der Innenverteidigung rotgesperrt fehlt. In der Vorbereitung experimentierte Krebs bereits mit einer Dreierkette in der Abwehr, doch dieser Plan dürfte noch in der Schublade bleiben. „Nach dem frühen Platzverweis haben wir gegen Bad Grönenbach auch mit einer Viererkette weitergespielt“, sagt Krebs. Am wahrscheinlichsten ist, dass Maximilian König als Linksverteidiger fungiert. Hölzls Part in der Mitte wird wohl entweder von Quirin Wiedemann oder Tobias Hänschke übernommen.

Wieder an Bord ist Christoph Meißner, der zuletzt beim mageren 0:0 gegen Bad Grönenbach aus privaten Gründen fehlte. Da die Reserve, die ebenfalls noch Chancen auf den Aufstieg hat, erst am Sonntag spielt, wird Krebs mit einem prall gefüllten Kader nach Memmingen reisen. Selbst Nick Schnöller, zuletzt nur in Team zwei berücksichtigt, könnte nach seiner langen Rotsperre erstmals wieder im Kader des Landesliga-Teams stehen. „Ich denke aber immer auch an die zweite Mannschaft. Wenn die noch den Aufstieg in die Kreisliga schaffen würde, wäre das richtig cool“, sagt Krebs.

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