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Gilchings Trainer Schmidt: „Das Spiel ist ein Charaktertest“

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Relegationsplatz zwei ist für die Gilchinger Fußballer so gut wie erledigt. Dennoch können sie sich zwei Spieltag vor Ende der Spielzeit über die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte freuen.
Relegationsplatz zwei ist für die Gilchinger Fußballer so gut wie erledigt. Dennoch können sie sich zwei Spieltag vor Ende der Spielzeit über die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte freuen. © Andrea Jaksch

Das letzte Auswärtsspiel der Saison führt die Fußballer des TSV Gilching-Argelsried am Samstag zum SV Bad Heilbrunn. Die Gastgeber kämpfen eventuell um ihre letzte Chance, in der Landesliga zu bleiben.

Gilching – Das Thema Platz zwei hat Peter Schmidt abgehakt. „Sonthofen lässt sich das nicht mehr nehmen“, sagt der Trainer des TSV Gilching-Argelsried. Den Allgäuern genügt aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs bereits ein Punkt aus den verbleibenden beiden Partien, um Relegationsrang zwei abzusichern. Dennoch wird Schmidt am Samstag ab 14 Uhr (Bad Heilbrunner Naturheilmittel-Stadion, Schacherweg 5) genau hinsehen, wie sich seine Landesliga-Fußballer beim SV Bad Heilbrunn präsentieren. „Das Spiel ist ein Charaktertest. Ich will sehen, dass meine Spieler Sportler sind und nicht nur Larifari spielen“, sagt Schmidt.

Immerhin steht schon fest, dass die Gilchinger mit Rang drei in der Landesliga die beste Abschlussplatzierung ihrer Vereinshistorie erreichen werden. Nun soll auch noch zum ersten Mal die 60-Punkte-Marke fallen. Dazu würde dem TSV am Samstag bereits ein Zähler genügen. Dieser wäre für die Gastgeber vermutlich zu wenig. In ihrem zweiten Jahr in der Landesliga spielten die Heilbrunner eine bärenstarke Vorrunde. Doch dann sorgten Verletzungen und der kleine Kader für einen fürchterlichen Absturz. Gerade einmal acht Punkte sammelte das Team bislang in der Rückrunde. Nach dem 0:7 am Samstag in Sonthofen rutschte die Elf von Trainer Walter Lang erstmals in dieser Saison auf einen direkten Abstiegsplatz. Und dies zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. „Heilbrunn muss gewinnen“, konstatiert Schmidt. Er wird das Spiel auch nutzen, um taktisch etwas auszuprobieren. „Es ist auch das erste Testspiel für die neue Saison“, sagt Schmidt.

Der Kader im Vergleich zu den Vorwochen wird sich nur marginal verändern. Da die zweite Mannschaft ebenfalls keine Aufstiegschancen mehr hat, muss der TSV-Coach dies auch nicht in seinen Planungen berücksichtigen. „Wir wollen eine tolle Saison würdig abschließen“, sagt Schmidt. Dass ein von der IG Schiedsrichter für Deutschland angekündigter Schiedsrichter-Streik das Match gefährdet, glaubt er nicht. „Ich sehe allerdings schon das Problem, dass der Umgang mit den Schiedsrichtern nicht unbedingt besser geworden ist. Da muss sich schon was tun“, fordert Schmidt.

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