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Bei TV-Arbeiten zusammengebrochen: SPD-Politiker Thomas Oppermann ist tot

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Seine ersten Erfahrungen in der Landesliga machte Lucas Häusler als junger Spieler (l.) beim SV Raisting, ehe es ihn zum TuS Geretsried verschlug. Dort war er aber nie glücklich, weshalb er zum TSV Gilching zurückkehrte. 

Fußballl

Erst Pechvogel, dann umjubelter Held

  • vonTobias Huber
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Sammelt der TSV Gilching am Sonntag weitere Punkte für den Klassenerhalt in der Landesliga Südwest? Ab 14 Uhr sind die Fußballer zu Gast beim FV Illertissen II.

GilchingWie schnell sich im Fußball Freud und Leid abwechseln, zeigten die vergangenen zwei Wochen des Lucas Häusler. Im Spiel beim VfB Durach war der Abwehrspieler des TSV Gilching-Argelsried der große Pechvogel, indem er das 1:2 kurz vor dem Ende verschuldete. „Ich war so ein bisschen der Depp“, sagt er. Acht Tage später avancierte der 22-Jährige mit seinem Kopfballtor in letzter Sekunde zum viel umjubelten Helden beim 1:0 über Ichenhausen. „Ich habe noch von draußen gehört, wie einige gerufen haben: Lucas, den machst du jetzt“, erinnert er sich. Der Innenverteidiger gilt als kopfballstark und hat in seiner Karriere bereits das eine oder andere Tor erzielt. „Das am Sonntag war aber definitiv mein bisher wichtigstes“, stellt der seit frühester Kindheit in Seefeld lebende Häusler klar.

Mit seinem Treffer hievte er den TSV nach langer Durststrecke vor dem Duell am Sonntag (14 Uhr) beim FV Illertissen II wieder auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz. Dabei hatte Trainer Peter Schmidt ihn zum ersten Mal seit dem Restart nicht in die Startelf beordert. „Er hat mir gesagt, dass es keine sportlichen Gründe waren, sondern er mehr Erfahrung auf dem Platz haben wollte. Das habe ich verstanden und akzeptiert“, sagt Häusler. Groß Grund zum Meckern hat der BWL-Student bislang auch nicht, denn Schmidt setzt seit Häuslers Rückkehr nach Gilching im Sommer 2019 auf den groß gewachsenen Verteidiger. Er kam bereits 15-mal von Beginn an zum Einsatz. „Er zeigt bislang solide Leistungen und ist auf dem Weg zu einem souveränen Landesliga-Spieler“, lobt Schmidt.

Häusler war als D-Jugendlicher vom TSV Oberalting-Seefeld nach Gilching gekommen. Im letzten A-Jugend-Jahr entschloss er sich zu einem Wechsel zum SV Raisting. „Ich durfte dort sofort bei den Herren in der Landesliga spielen. Das war natürlich reizvoll“, erzählt Häusler, dessen Vater Inhaber einer Heizungs- und Sanitärfirma in Seefeld ist. Nach dem Abstieg des SVR entschied sich der Abwehrakteur, zum TuS Geretsried zu gehen. „Dort bin ich aber nie richtig glücklich geworden, auch weil die Anfahrt so lange war“, sagt Häusler. Als sich Schmidt vor gut einem Jahr bei ihm meldete, musste er nicht lange überlegen. „In Gilching spielen ja auch einige Spieler wie Marco Brand und Eric Buckl, mit denen ich in der Jugend schon zusammengespielt habe“, sagt er. „Es war ein bisschen so, wie nach Hause zurückzukehren.“

Der 22-Jährige gehört nun zu den großen Hoffnungsträgern der TSV. Erstes Ziel ist es natürlich, die Landesliga mit dem TSV zu halten. Da täte es gut, nach dem wichtigen Sieg gegen Ichenhausen am Sonntag bei der Illertissener Regionalliga-Reserve nachzulegen. „Das wird aber verdammt schwer. Was ich so von meinen Trainerkollegen gehört habe, haben sich die jungen Spieler bei denen sehr stark entwickelt“, berichtet Schmidt, der in Illertissen wohl ohne den angeschlagenen Maximilian Ruml in der Startelf auskommen muss. „Wir werden kompakt stehen müssen, um dort etwas mitzunehmen“, sagt Schmidt vor der Partie bei einem Team aus dem gesicherten Tabellenmittelfeld.

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