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Insgesamt 242 Bildchen brauchen die Sammelwütigen, um ihr Album komplett voll zu bekommen.

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TSV Herrsching bringt Bilderalbum heraus: Stickersammeln für den Zusammenhalt

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In Herrsching beginnt am Samstag die Klebezeit. Ab 12 Uhr sind alle Fußballer des TSV im REWE-Markt der Familie Höcker als Abziehbild erhältlich.

Herrsching „Der Verein bekommt ein Gesicht“, sagt Maximilian Trunte. Der Marketingchef der Kicker ist schon ganz gespannt auf die Aktion, die er zusammen mit den Verantwortlichen des Klubs und der Berliner Firma Stickerstars in den vergangenen Monaten vorbereitet hat.

Für den 28-Jährigen ist das Sammelfieber ein weiterer Schritt, um den Klub aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken und ihm neues Leben einzuhauchen. „Unser Ziel ist es, dass der Verein zusammenwächst“, sagt er. Das ist nicht zu hoch gegriffen. Die Handballer des TSV Gilching, die sich vor Jahren auch in einem Sammelband verewigen ließen, stärkten dadurch das Miteinander in der Abteilung. Vor allem lernten sich die Generationen durch die Sammelei besser kennen.

Insgesamt 242 Bildchen sind nötig, um das Album des TSV Herrsching voll zu bekommen. Von der G-Jugend bis zu der AH haben alle mitgemacht. Ohne eigene Einverständniserklärung oder die der Eltern ging es aber nicht. Schließlich soll in Zeiten der Datensicherheit alles korrekt ablaufen. „Das hat sich ein bisschen hingezogen“, räumt Florian Maier ein. Seit September war der Abteilungsleiter damit beschäftigt, seine Fußballerinnen und Fußballer zum Fotoshooting zu bringen.

Um die 80 000 Sticker haben die Herrschinger drucken lassen. Vom 16. bis zum 25. März können sie im Einkaufsmarkt erworben werden. Eine extra Plakattafel weist im Geschäft darauf hin. 80 Cent kostet eine Packung mit fünf Bildern. Außerdem werden die Tütchen bei den Heimspielen des TSV im Kiosk am Sportplatz angeboten. „Tage zum Tauschen werden von uns noch festgelegt“, verspricht Trunte. Zwar kommen sämtliche Einnahmen den Fußballern zugute, überstrapazieren sollen sie ihr Portemonnaie durch massenhafte Einkäufe jedoch nicht. Diese Tausch-Börsen sollen laut Trunte mit dazu beitragen, „dass sich bei uns etwas bewegt“. Denn noch führt die Sparte ein Schattendasein im TSV. „Handball ist uns weite Schritte voraus“, gibt Trunte offen zu.

Die Aktion soll vor allem bei den Kleinen Identität stiften und sie an den Verein binden. „Für die Kinder ist es das Größte, sich selbst zu sammeln“, ist Trunte überzeugt. Aber auch die eigenen Freunde und Kumpels zu sammeln, hat seinen Reiz. Selbst die Erwachsenen freuen sich auf die kommenden Tage. Robert Rakaric will es sich nicht nehmen lassen, persönlich dabei zu sein, wenn die Sammelleidenschaft offiziell beginnt. „Es ist eine gute Aktion, weil jeder, der mitmacht, sich als Star fühlen kann“, meint der Trainer der ersten Mannschaft. Davon können sie beim TSV in Zukunft nicht genug bekommen.

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