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Sebastian Lebek erzielte das 3:0 für den Gautinger SC.

Kreisklasse 1 kompakt

Glücklicher Gauting-Sieg - unnötige Pleite für Gilching II 

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In der Kreisklasse 1 hat der Gautinger SC beim 5:2 gegen Landsberied zu hoch gewonnen. Die Landesliga-Reserve aus Gilching kassiert eine unnötige Niederlage.

FC Landsberied – Gautinger SC 2:5 (1:3)
Tore: 0:1 Dietzel (15.), 0:2 Merkl (24./FE), 0:3 Lebek (29.), 1:3 Miklosch (32.), 1:4 Mayer (46.), 1:5 Merkl (58.), 2:5 Bals (79.)

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der Kreisklasse 1 setzten die Gautinger Fußballer einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung vorzeitigen Klassenerhalt. 25 Punkte hat der Sportclub nach seinem Sieg am Samstag in Landsberied auf dem Konto, aber für Uwe Lehner wären selbst um die 30 Zähler keine Garantie, um der Liga weiterhin anzugehören. „Da braucht es noch mehr“, ist der Trainer überzeugt. Gegen den Tabellenletzten kamen für die Gautinger drei glückliche Punkte dazu, die sich eigentlich der Gegner verdient gehabt hätte. „Wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn wir sechs, sieben Stück kriegen“, stellte der Coach klar. Seine Elf ist gerade noch vor einer Blamage davongekommen. Der 5:2-Sieg war den Gautingern sehr geschmeichelt, denn der Fußballclub versiebte eine ganze Reihe bester Gelegenheiten. Selbst beim Stand von 1:5 spielten die Gastgeber weiterhin nach vorne und glaubten an ihre Chance. „Bis zehn Minuten vor Schluss war nicht klar, ob wir das Spiel gewinnen“, räumte Lehner ein. Allen Zweifeln zum Trotz setzte sich der Sportclub aber doch durch, weil er in der Offensive mit einer Präzision agierte, die ihm in der Verteidigung auf erschreckende Weise abging. Sebastian Dietzel, Helmut Merkl per Foulelfmeter und Sebastian Lebek verwerteten ihre Möglichkeiten in der ersten Hälfte konsequent, während für Landsberied nur Michael Miklosch traf. Nach dem Seitenwechsel bauten Lasse Mayer und erneut Merkl den Vorsprung weiter aus. Das 2:5 von Lukas Bals brachte zwar Lehner ins Schwitzen, zog aber keine weiteren Folgen nach sich.

TSV Gilching II – 1. SC Gröbenzell 1:2 (0:0)
Tore: 0:1 Scheibner (65.), 0:2 Schuhmann (86.), 1:2 Kroiß (89.) – Gelb-Rot: Mizrak/TSV (88., Foulspiel/Meckern) – Kirner/SCG (88., wiederh. Foulspiel)

Als Felix Scheibner Mitte der zweiten Halbzeit einen Ball außerhalb des Strafraums volley nahm und ihn im Gilchinger Giebel versenkte, ahnte Robert Brand bereits, dass es an diesem Tag wohl nichts mit einem Dreier werden würde. „Der packt da so ein Ding aus“, schwärmte der Coach von einem „Sonntagsschuss“ am Freitagabend. Während Gröbenzell aus einer unmöglichen Situation ins Schwarze traf, missrieten den Platzherren wieder einmal die leichtesten Schüsse. Vor der Pause hätte Anton Michl bereits für klare Verhältnisse sorgen können, nach dem Seitenwechsel traf Yasar Dayik nur das gegnerische Außennetz. „Wenn wir das 1:0 machen, passiert überhaupt nichts“, war sich Brand sicher. Stattdessen setzte Scheibner mit seinem Kunstschuss die Gilchinger kräftig unter Druck. „Es hat eine Zeit gebraucht, bis wir uns wieder gefangen haben“, räumte der Übungsleiter ein. Als dies endlich der Fall war, gelang Lukas Schuhmann durch einen abgefälschten Freistoß das 2:0. „Schade für uns“, jammerte Brand. Da half es auch nicht mehr, dass Korbinian Kroiß eine Minute vor dem regulären Ende noch den Anschluss erzielte. Gröbenzell bestätigte in Gilching den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen und brachte den Vorsprung über die Zeit. „Die waren in einigen Aktionen cleverer“, nannte Brand den einzigen gravierenden Unterschied zwischen seiner Mannschaft und dem Gegner.

TSV Alling – SV Inning 1:2 (1:1)
Tore: 1:0 Jurinek (38.), 1:1 Heilander (39.), 1:2 Basel (50.)

Nach dem vierten Saisonsieg sind die Inninger Fußballer erst einmal raus aus der Abstiegszone der Kreisklasse 1. Angespannt bleibt die Situation für den Sportverein jedoch weiterhin. „Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen“, warnte Mathias Müller seine Mannschaft davor, sich selbst in Sicherheit zu wiegen. Neben den drei Punkten erfüllte der Erfolg gegen Alling einen weiteren Effekt. „Wir haben die jetzt mit hinten reingezogen.“ In einer recht ausgeglichenen Begegnung waren die Gastgeber vor allem durch ihren Stürmer Kevin Jurinek gefährlich. Nachdem er schon einige Möglichkeiten versiebt hatte, traf er aus abseitsverdächtiger Position kurz vor der Pause. Die Inninger steckten den Schock schnell weg und erzielten im Gegenzug schon den Ausgleich. Nach einem Pass von Jonas Schmitt bediente Christian Baumgartner Michael Heilander, der nicht lange fackelte. Die Gäste waren auf einmal im Vorteil und schlugen kurz nach Wiederanpfiff erneut zu. Martin Pangerl hatte im Mittelfeld den Ball von den Allingern erobert und setzte Josef Basel in Szene, der zum 2:1 vollendete. Danach beschränkte sich der Tabellendritte der vergangenen Saison zu sehr darauf, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Alling drückte zwar noch auf den Ausgleich, schaffte es aber nicht mehr, die Defensive des Sportvereins zu knacken. Der schaut nun gespannt dem Mittwoch entgegen, wenn es zum Derby in Weßling kommt.  hch

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