Die Herrschinger (dunkelblau) boten dem TSV Hohenpeißenberg Paroli.
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Die Herrschinger (dunkelblau) boten dem TSV Hohenpeißenberg Paroli.

„2:5 ist besser als 0:8“

Heinz Knötzinger trotz Pleite mit der Leistung des TSV Herrsching zufrieden

  • vonChristian Heinrich
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Die Herrschinger konnten nach der Heimpleite gegen den TSV Hohenpeißenberg, den Platz mit gehobenem Haupt verlassen.

TSV Herrsching - TSV Hohenpeißenberg 2:5 (1:3)

Als seine Mannschaft bereits nach acht Minuten mit 0:2 gegen den TSV Hohenpeißenberg ins Hintertreffen geraten war, wurden bei Heinz Knötzinger unangenehme Erinnerungen an die 0:8-Pleite gegen Peiting wach. Der Herrschinger Trainer rechnete nach den beiden Treffern von Marco Kechele und Stefan Radlmaier bereits mit dem Schlimmsten, als sich seine Fußballer eines Besseren besannen und den Gästen auf einmal Paroli boten. Zwar gelang den Hohenpeißenbergern nach einer knappen halben Stunde durch Maximilian Greiner noch das 3:0, aber mehr ließ der Tabellenletzte dann in der ersten Hälfte nicht mehr zu. Mit der Zeit trauten sich die Herrschinger sogar nach vorne und kamen noch vor der Pause durch den reaktivierten Sanel Ahmic zum 1:3. „So ein Tor ist etwas fürs Selbstvertrauen“, befand der Coach. Das ging jedoch fast wieder verloren, als Roman Greiner schon kurz nach dem Seitenwechsel für den Aufstiegsaspiranten auf 4:1 erhöhte. Weil das Schlusslicht merkte, dass an diesem Tag dennoch etwas geht, schlug es gleich zurück und korrigierte das Ergebnis durch Patrick Kündinger. Der Treffer versetzte Knötzinger fast in Ekstase. „Wann haben wir das letzte Mal zwei Tore in einem Spiel geschossen?“, fragte er sich. Obwohl seine Mannschaft zehn Minuten vor Schluss noch ein fünftes Tor von Radlmaier eingeschenkt bekam, war der Trainer nicht unzufrieden mit dem Ergebnis: „2:5 ist besser als 0:8.“                                                                                           hch

Tore: 0:1 Kechele (2.), 0:2 Radlmaier (8.), 0:3 Greiner (27.), 1:3 Ahmic (39.), 1:4 Greiner (49.), 2:4 Kündinger (51.), 2:5 Radlmaier (80.)

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