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Schütze zum Gilchinger Ausgleichstreffer: Marvin Fauth (l.)  

„So etwas geht gar nicht und ist unterste Schublade“

Spuckattacke von TuS Geretsried-Coach Martin Grelics! TSV Gilching-Argelsried aufgebracht

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Es hätte nach der 1:2 (1:2)-Niederlage des TSV Gilching-Argelsried am Samstag beim TuS Geretsried viel über Sportliches zu diskutieren gegeben. Im Fokus stand jedoch ein Eklat in der Nachspielzeit.

Auch die Fahrt mit dem Rennrad zurück von der Sportanlage des TSV Gilching-Argelsried in seinen Wohnort nach Eresing half nicht. Gilchings Trainer Peter Schmidt war nach der 1:2 (1:2)-Niederlage seiner Landesliga-Fußballer am Samstag beim TuS Geretsried immer noch auf 180. Das lag jedoch nicht am Ergebnis, sondern am Verhalten seines Gegenübers Martin Grelics in der Nachspielzeit. „So etwas geht gar nicht und ist unterste Schublade“, schimpfte er.

Was war passiert? Quirin Wiedemann hatte einen Geretsrieder mit Anlauf rüde zu Fall gebracht. „Auch wenn er den Ball gespielt hat, war er dafür mit Gelb gut bedient“, bekannte Schmidt. Dies entschuldigte jedoch nicht das Verhalten des TuS-Trainers, der laut Schmid im folgenden Tumult erst Wiedemann und dann den zum Tatort laufenden Christian Rodenwald bespuckt haben soll. „Ich konnte es nicht sehen, aber mir wurde es berichtet. Und auch die Aussagen der in der Nähe stehenden Geretsrieder Zuschauer waren eindeutig“, berichtete Schmidt, der den Handschlag mit Grelics nach dem Schlusspfiff verweigerte. „Die Aktion war genauso ekelhaft wie die Kabinen in Geretsried, die seit Jahren verschimmeln“, zürnte der Gilchinger Übungsleiter.

„Wir haben am Anfang gespielt wie beim Kicken im Freibad“

Während der 90 Minuten zuvor hatte er mal wieder mit altbekannten Schwächen seiner Mannschaft hadern müssen. Wie so oft in dieser Saison war der TSV durch einen Blackout in der Abwehr, diesmal von Wiedemann, früh in Rückstand geraten. „Wir haben am Anfang gespielt wie beim Kicken im Freibad“, schimpfte Schmidt über die schwache Anfangsphase. Danach steigerte sich der TSV und kam durch Marvin Fauth zum Ausgleich (37.). Die Freude währte jedoch nicht lange. Wieder sah der TSV bei einem Angriff der Gastgeber tatenlos zu, und Srdjan Ivkovic gelang das Tor zur 2:1-Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit gelang den Gästen in der Offensive zu wenig. Durch den berechtigten Platzverweis gegen Christoph Meißner (Gelb-Rot nach wiederholtem Foulspiel, 71.) wurde das Unterfangen weiter erschwert. Doch Geretsried vergab die Möglichkeiten zum 3:1, auch weil TSV-Torwart Felix Ruml ein paarmal gut parierte. Nach der hitzigen Szene mit Grelics hätten Nick Schnöller und Andrew Swagler für ein Gilchinger Happyend sorgen können, doch beide brachten den Ball nicht über die Linie.

 

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